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Bauarbeiten auf der A114 ab Montag – A10, A24, B2 folgen

Garantierte Staus im Berliner Norden

Bernau (Barnim): Am Montag, 26. März, beginnen die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Außenringbrücke im Zuge der A114 zwischen der Anschlussstelle Schönerlinder Straße und dem Autobahndreieck Pankow.

Dann steht dem Verkehr dort voraussichtlich bis Ende 2020 sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts (A114) jeweils nur noch einer von zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die zuvor angekündigten Verkehrseinschränkungen konnten um zwei Wochen verschoben werden, da der Bauablauf seitens der DEGES kurzfristig optimiert wurde.

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Zeitgleich starten nun auch erste Bauvorbereitungen am Autobahndreieck Pankow für den anstehenden Ausbau der Autobahnen 10 und 24. „Vor allem im Berufsverkehr müssen sich die Berlinerinnen und Berliner auf Staus oder zähen Verkehr einstellen“, sagt Michael Zarth.

In einer ersten Verkehrsphase bis Ende April erfolgt eine einstreifige Verkehrsführung auf den jeweiligen Richtungsfahrbahnen. Anschließend werden beide Fahrstreifen auf die stadteinwärts führende Fahrbahn gelegt. Diese wurde im vergangenen Herbst mit einer zusätzlichen Asphaltschicht versehen, um die hohen Verkehrslasten während der Neubauphase tragen zu können.

Die 1974 errichtete Bahnbrücke wird aktuell von rund 37.000 Fahrzeugen täglich passiert. Unter ihr verlaufen Gleise der Deutschen Bahn und der S-Bahn Berlin. Das Bauwerk hat seine Lebensdauer erreicht und muss durch einen Neubau ersetzt werden. Dieser wird beidseitig mit zusätzlichen Standstreifen versehen.

Im Zuge des Ersatzneubaus wird zuerst die Brückenhälfte auf der stadtauswärts führenden Seite neu errichtet. Voraussichtlich im Juni dieses Jahres beginnt die Neubauphase mit dem Abriss dieses Teilbauwerks. Im Verlauf der voraussichtlich knapp dreijährigen Bauzeit wird es in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG vereinzelt auch zu kurzen Unterbrechungen des Zugverkehrs kommen.

Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt etwa einen Kilometer. Die Kosten liegen bei rund zehn Millionen Euro, die vom Bund getragen werden. Dies teilt das ausführende Unternehmen, die DEGES GmbH, mit.

Quelle: DEGES GmbH

Sechsstreifiger Ausbau und grundhafte Erneuerung machen A10 und A24 fit für die Zukunft 

Die A10 und die A24 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Pankow und der Anschlussstelle (AS) Neuruppin gehören zu den meistbefahrenen Strecken der Hauptstadtregion. Sie werden in weniger als fünf Jahren unter laufendem Betrieb ausgebaut bzw. erneuert, um dem künftigen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.

Die bisher vierstreifige A10 zwischen den Dreiecken Havelland und Pankow wird auf ca. 30 km sechsstreifig ausgebaut. Damit verschwindet zugleich ein Nadelöhr im Berliner Autobahnring, das in der Vergangenheit zu vielen Verkehrsbeeinträchtigungen führte.

Der vierstreifige, ca. 30 km lange Abschnitt der A24 zwischen der AS Neuruppin und der AS Kremmen wird komplett erneuert, wobei die Seitenstreifen verbreitert werden, um Teilabschnitte im Bedarfsfall je nach Verkehrsaufkommen temporär für den Verkehr freizugeben.

Im Rahmen des Autobahnprojektes werden auch eine Brücke abgebrochen und 38 neue Brückenbauwerke errichtet, davon 28 Ersatzneubauten und 10 Neubauten.

Um die Belastungen für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten, wird der Ausbau in Teilabschnitten erfolgen. Dabei wechseln sich Ausbauabschnitte mit sogenannten Erholungsstrecken ab, in denen keine Bautätigkeit stattfindet. Mit Verkehrseinschränkungen (z. B. reduzierten Fahrspurbreiten) ist während des Ausbaus zu rechnen. Soweit möglich sollen aber immer mindestens zwei Fahrspuren in jede Richtung zur Verfügung stehen. Voll- und Teilsperrungen werden nach Möglichkeit vermieden. Sollten Sperrungen erforderlich sein, erfolgen diese möglichst in verkehrsarmen Zeiten außerhalb des Berufs- und Ferienverkehrs. Alle Sperrungen werden jeweils mit separaten Pressemitteilungen angekündigt, damit sich alle Verkehrsteilnehmer rechtzeitig darauf einstellen können.

Nach den vorbereitenden Fäll- und Rodungsarbeiten entlang  der künftigen Projektstrecke beginnen voraussichtlich Ende Mai 2018 die Arbeiten zur Verbreiterung der Fahrbahn in den ersten sechs Bauabschnitten. Dies sind die Bauabschnitte 1 (zwischen den AS Neuruppin und Neuruppin-Süd), 3 (bei Fehrbellin), 5 (bei Kremmen), 6 (zwischen der AS Oberkrämer und dem AD Oranienburg) sowie 8 und 9 (zwischen der AS Mühlenbeck und dem AD Pankow).

Die eigentlichen Baumaßnahmen, also der Abbruch der alten und der Bau der neuen Fahrbahn sowie die Brückenbauarbeiten, beginnen dann voraussichtlich Ende August 2018.

Quelle: Havellandautobahn GmbH & Co. KG

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