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Sommer in Bernau und Drumherum: Expertentipps zur Abkühlung bei Hitze

Helios Klinikum Berlin-Buch

Bernau (Berlin): Endlich ist es richtig heiß! In Deutschland steigen die Temperaturen in dieser Woche weit über die 30-Grad-Marke. Aber aufgepasst, für den Körper ist die Hitze eine Herausforderung.

Hierauf verweist das Helios Klinikum in Berlin-Buch und gibt einige Tipps für einen „kühlen“ Sommer.

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„Extreme Hitze belastet den Kreislauf von Jung und Alt: Die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck sinkt. Damit es nicht zu einem Hitzekollaps kommt, sollte ausreichend getrunken werden und auf weitere Maßnahmen zur Abkühlung geachtet werden. Insbesondere ältere Menschen, Personen mit starkem Übergewicht oder chronischen Krankheiten sind besonders gefährdet und sollten sich nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen“, sagt Prof. Dr. med. Frank Kolligs, Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie am Helios Klinikum Berlin-Buch.

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Foto: Thomas Oberländer │ Helios Kliniken – Chefarzt für Innere Medizin Prof. Dr. med. Frank Kolligs

1. Ausreichend trinken, am besten lauwarme Getränke

Gerade wenn die Temperaturen enorm ansteigen, ist es wichtig, kontinuierlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bis zu drei Liter an sehr warmen Tagen können sinnvoll sein. Die idealen Durstlöscher dafür sind Wasser, Tees sowie verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Weniger gut geeignet zum Abkühlen sind alkoholische oder koffeinhaltige Getränke, denn diese begünstigen Kreislaufprobleme. Die Getränke sollten lauwarm sein. Denn eiskalte Getränke bei heißen Temperaturen lassen unseren Körper zusätzliche Wärme produzieren.
Minze kühlt von Innen: Warmer Pfefferminztee ist ein beliebtes Mittel gegen Hitze. Über den Tag verteilt und in kleinen Portionen getrunken, kühlt der Pfefferminztee den Körper, wodurch die Hitze besser zu ertragen ist.

2. Die Wohnung schön kühl halten

Tagsüber sollten Sie die Fenster mit Vorhängen und Rollläden verschließen, um die eigenen vier Wände kühl zu halten. Lüften Sie daher nur morgens und nachts – so bleibt die Hitze draußen. Wer nachts nicht schlafen kann: Es hilft, am Abend weniger zu essen und keinen Alkohol zu trinken, der einen innerlich erwärmt. Klimaanlagen und Ventilatoren können Zimmer auf eine angenehme Temperatur abkühlen. Aber Vorsicht: Wer sich direkt dem kalten Luftstrom aussetzt, der riskiert eine Erkältung.

3. Luftige Kleidung und der richtige Sonnenschutz für draußen

Vermeiden Sie nach Möglichkeit die direkte Sonneneinstrahlung. Tragen Sie helle, locker sitzende Kleidung und achten Sie auf einen angemessenen UV-Schutz: Für alle nichtbedeckten Hautstellen verwenden Sie Sonnencreme und am besten einen breitkrempigen Sonnenhut.

4. Nasse Erfrischung

Gerade bei heißen Temperaturen ist das mehrmalige Abduschen völlig in Ordnung, aber auch hier gilt, wenn man zu schnell die Temperatur wechselt, dann kann das einen Kreislaufkollaps zur Folge haben. Aus diesem Grund sollte Sie beim Duschen lauwarm beginnen und das Wasser allmählich kühler einstellen. Eine noch schnellere Art sich abzukühlen – die Haut regelmäßig mit lauwarmem Wasser benetzen. Auch Seen und Flüsse sind beliebte Orte für eine kühle und nasse Erfrischung.

5. Guter Schlaf trotz Hitze

Fast jeder Dritte schläft laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse bei hochsommerlichen Temperaturen schlecht. Ein Patentmittel dagegen gibt es nicht. Am besten hilft, das Schlafzimmer so kühl wie möglich zu halten. Tagsüber abdunkeln und die Fenster schließen und vor dem Schlafengehen gut lüften oder sogar das Fenster über Nacht offen lassen. Nach 18 Uhr sollten Sie auf schwer verdauliche Mahlzeiten verzichten und nur leichte Kost wie bspw. Salat, Gemüse, Obst oder Quarkspeisen zu sich nehmen. Vor dem Schlafengehen können Sie sich ergänzend kurz mit lauwarmem Wasser abduschen.

Foto: Thomas Oberländer │ Helios Kliniken

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