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PI Barnim Bernau: Schweigeminute für den getöteten Polizisten Rouven L.

In Gedenken

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Barnim: Am heutigen Freitag gedenken bundesweit viele Menschen, Politiker, Organisationen und vor allem Polizistinnen und Polizisten dem im Dienst getöteten Polizeibeamten Rouven L.

In Bernau trafen sich hierzu etwa 100 Beamte der Polizeiinspektion Barnim auf dem Bernauer Marktplatz. In einer Schweigeminute, um genau 11:34 Uhr, drückten sie ihre Trauer und ihr Mitgefühl aus. Mit dabei waren unter anderem auch der Rettungsdienst Barnim sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Barnimer Kreisverwaltung.

Der 29-jährige Polizist wurde am vergangenen Freitag in Mannheim von einem Täter feige niedergestochen, als dieser anderen Menschen helfen wollte. Nachdem der Polizeihauptkommissar schwerstverletzt in eine Klinik gebracht wurde, erlag er am 2. Juni seinen Verletzungen.

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Der sinnlose Tod des jungen Polizeibeamten erschütterte große Teile der deutschen Bevölkerung und rief zahlreiche Beileidsbekundungen und Debatten hervor. Zum einen geht es um mehr Schutz für Polizisten, um eine höhere Sicherheit im Allgemeinen sowie um die Bekämpfung von Terrorismus und um bessere Abschiebemöglichkeiten von Gefährdern oder Schwerstkriminellen.

Bei dem Messerangriff auf den Polizisten soll es sich mutmaßlich um eine islamistisch motivierte Tat eines Afghanen gehandelt haben.

In einer Regierungserklärung betonte Bundeskanzler Scholz am gestrigen Donnerstag:

Für das tödliche Messerattentat auf einen jungen Polizisten in Mannheim gibt es für Kanzler Scholz nur einen Begriff: Terror. „Terror sagen wir den Kampf an“, so der Bundeskanzler. Wer unsere Freiheit angreife und unseren Frieden störe, so der Bundeskanzler, „der hat mich, der hat diese Bundesregierung, der hat unseren Rechtsstaat als seinen entschiedensten Gegner“.

Der Kanzler sprach der Familie des getöteten Polizisten in diesen schweren Stunden sein Mitgefühl aus. Er gedachte aller Polizistinnen und Polizisten, die Trauer tragen, und machte deutlich: „Wir fühlen mit Ihnen, wir stehen hinter Ihnen, wir stehen hinter unserer Polizei.“

„Es sei deshalb wichtig, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen habe. Wer Frauen und Männer, die helfen und Leben retten, hinterrücks angreife, müsse „die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen“, sagte der Kanzler. Dafür solle das Strafrecht gezielt geschärft werden, damit solche hinterlistigen Überfälle härter bestraft werden könnten“, so der Kanzler.

Der Bundespräsident schreibt:

„Ich bin tief erschüttert über den Tod des Polizisten, der in Mannheim mutig eingriff, um Menschenleben zu schützen. Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seinen Angehörigen. Mein Dank gilt allen Polizisten im Einsatz. Ich habe große Sorge angesichts der Verrohung der politischen Auseinandersetzung und der wachsenden Gewaltbereitschaft in unserem Land. So darf es nicht weitergehen. Gewalt gefährdet, was unsere Demokratie stark gemacht hat.“

Verwendete Quellen: Bundesregierung, Bundespräsidialamt.

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