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Straße zwischen Rüdnitz und Danewitz wird zur „Allee des Jahres“

Mehr Schutz den Alleen

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Rüdnitz – Danewitz: (Barnim): Zur „Allee des Jahres“ wurde am vergangenen Freitag ein etwa 3 Kilometer langes Straßenstück zwischen Rüdnitz und Danewitz gekürt.

Bereits zum beidseitigen Beginns der Allee weist ein Hinweisschild des BUND auf die Spitzahorn-Allee hin.

Alljährlich ruft der BUND die »Allee des Jahres« aus, zum Tag der Allee am 20. Oktober. Hierzu starten bereits im April Fotowettbewerbe bei denen jeder seine „Lieblingsallee“ festhalten kann. Mit einem Bild der diesjährigen „Allee des Jahres“ gewann Dietmar Olonscheck den Wettbewerb. (Bild und Infos hier)

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Hintergrund der Aktion

Es gab eine Zeit, da war Alleenschutz Chefsache: Preußens König Friedrich Wilhelm IV beispielsweise ordnete in seinem Alleen-Erlass von 1841 an, „…aufs Strengste darauf zu achten, dass Lichten und Aushauen prachtvoller Alleen, wie solches seine Majestät hier und da bemerkt habe, künftig durchaus unterbleibe“

Ihm und anderen Alleen-Begeisterten der Vergangenheit ist es zu verdanken, dass wir uns insbesondere in den drei Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt an noch knapp 15.000 Kilometer der „grün-goldenen Tunnel“ erfreuen können. Die Alleen können in ihrer Vielfalt, ihrer Pracht und schlichten Schönheit den Menschen ein Gefühl von Geborgenheit und Identität vermitteln. Sie sind Teil unserer Kultur, unseres kulturellen Erbes und besonders in Ostdeutschland für die Touristen ein auffälliges Markenzeichen.

Dieses Kulturgut ist allerdings bedroht. Die oft schon sehr alten Alleebäume sind zunehmend schädigenden Umwelteinflüssen ausgesetzt. Falscher Baumschnitt und Verletzungen durch Straßenbaumaßnahmen sind oft Ursachen für Baumkrankheiten, die zu vorzeitigen Fällungen führen.

Der BUND engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz unserer Alleebäume und ihre sorgsame Pflege, damit wir sie noch lange genießen können. Er setzt sich für verstärkte Nach- und Neupflanzungen ein, damit sich auch nachfolgende Generationen  an den „grün – goldenen Tunneln“, den Obstbaum- und den Parkalleen freuen können. (Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND))

Weiterführende Informationen findet Ihr hier.

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