Anzeige
   
Anzeige Gärtnerei Schubert Bernau Frühlingsaktion

Renaturierungsarbeiten im Panke-Park Bernau nach sechs Monaten vollendet

Investition: 520.000 Euro

Bernau – Barnim: Wie die Stadt Bernau informiert, erfolgte Ende April 2026 die Bauabnahme für die Renaturierungsmaßnahmen des Grabens im Panke-Park.

Damit ist der Bauabschnitt am Schönfelder Weg, der von Südwesten zum Teufelspfuhl verläuft, offiziell fertiggestellt. In einer Bauzeit von rund sechs Monaten wurde die ehemals verrohrte Regenentwässerung offengelegt und in ein naturnahes Gewässer umgewandelt.

Die Maßnahme war erforderlich, da das Oberflächenwasser aus dem angrenzenden Gewerbegebiet und vom Schönfelder Weg durch marode, nicht mehr sanierungsfähige Rohre floss. Um dem Gewässer wieder ein natürliches Erscheinungsbild zu geben, wurden die alten Rohre ausgebaut und ein neuer Grabenverlauf hergestellt. Das Projekt dient unter anderem dazu, den 19 Hektar großen Panke-Park klimarobust aufzustellen und besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Torsten Balk, Sachgebietsleiter Tiefbau/Grünflächen im Bauamt der Stadt, erklärt dazu: „Mit der Herstellung des offenen Grabens schaffen wir sowohl einen Retentionsraum bei Starkregen- und Hochwasserereignissen als auch neue Lebensräume für Kleintiere, Insekten und Vögel.“

Anzeige

Die Umsetzung erforderte im Vorfeld ein zweijähriges Planfeststellungsverfahren beim Landesamt für Umwelt. Zu den erteilten Auflagen gehörten eine ökologische und archäologische Baubegleitung sowie der Einsatz eines Schadstoffmanagers während der Bauphase. Zum Schutz der lokalen Fauna wurden frühzeitig vorbereitende Maßnahmen getroffen. Dazu zählten die Erfassung und Umsetzung der Zauneidechsen-Population sowie Baumpflegeschnitte, die ausschließlich außerhalb der Brutzeiten durchgeführt wurden. Ergänzend zur Grabenöffnung wurden zudem vielfältige Neuanpflanzungen von blüten- und fruchtreichen Stauden, Gehölzen und Bäumen vorgenommen, um die ökologische Qualität und das Nahrungsangebot für die Tierwelt nachhaltig zu verbessern.

Insgesamt wurden in das Vorhaben rund 520.000 Euro investiert, wobei die Stadt für die Pflanzungen und die Pflege Mittel der KfW aus dem Förderprogramm „Nationaler Klimaschutz für Kommunen“ erhielt. Die Planung und Bauüberwachung führte das Büro Neumann Gusenburger Landschaftsarchitekten aus Berlin durch, während die Firma Engron GmbH aus Bad Freienwalde die Bauausführung übernahm.

 

Möchtest Du zur Startseite wechseln?
Enthält Werbung
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"