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Wie Prenden, Lanke und Ladeburg für ihre Sicherheit radeln

Ein starkes Signal

Bernau – Lanke: Unter dem Motto „Mobil & Sicher: Fahrradwege“ verwandelten am vergangenen Samstag, dem 25. April 2026, zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer die Straßen zwischen Prenden, Lanke und Ladeburg in eine lebendige Demonstrationsmeile.

Die interkommunale Sternfahrt machte deutlich, dass der Wunsch nach einer modernen und sicheren Radverkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum längst keine Nischenforderung mehr ist.

Organisiert wurde der Korso von der Bürgerinitiative „LANKE BERUHIGT“ in enger Kooperation mit den lokalen Ortsbeiräten sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Das Ziel der Route war strategisch gewählt: Die Teilnehmenden aus Lanke und Ladeburg steuerten aufeinander zu, um sich auf halber Strecke an der Bushaltestelle Försterei Woltersdorf zu treffen.

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Dort wandelte sich der politische Protest in ein nachbarschaftliches Ereignis: Bei einem gemeinsamen Mitbring-Picknick nutzten die Teilnehmer den Raum für Vernetzung und den inhaltlichen Austausch über die Mobilität der Zukunft. Unter den Teilnehmern Ortsvorsteher wie Jens Thaute oder Wandlitz’ Bürgermeister Oliver Borchert.

Für die Initiatoren steht fest: Nur durch Präsenz lässt sich Veränderung bewirken. Die Demonstration richtete sich bewusst an ein breites Publikum – vom Gelegenheitsradler bis zum Radprofi. Eine hohe Teilnehmerzahl sollte die Dringlichkeit unterstreichen, die Radwege zwischen den Ortsteilen sicherer und lückenloser zu gestalten.

„Je mehr Menschen teilnehmen, desto deutlicher wird der Wunsch nach einer sichereren Verkehrsplanung“, so die Initiatoren. Im Kern geht es der Bewegung um eine Vision, in der nachhaltige Mobilität auch im ländlichen Raum ohne Sicherheitsrisiken möglich ist.

Bedarf auch in Werneuchen

Der Einsatz für sicherere Wege setzt sich in der Nachbarschaft unmittelbar fort. Am Sonntag, den 26. April 2026, verlagerte sich der Fokus nach Werneuchen. Hier steht insbesondere die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt.

Besonderes Augenmerk liegt auf der stark frequentierten Strecke zwischen Werneuchen und Tiefensee, die täglich von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt wird – bisher jedoch ohne adäquate Radverkehrsanlagen. Nach dem Erfolg der ersten Demonstrationen soll auch hier der Druck auf die Entscheidungsträger erhöht werden, um endlich sichere Alternativen zum Autoverkehr zu schaffen.

 

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