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Prüferschulung zum Aufbau eines Büros für Leichte Sprache in Bernau

Zertifikate an Prüferinnen und Prüfer übergeben

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 3 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Lobetal: Am Freitag, den 3. März 2023, haben 14 Prüferinnen und Prüfer der Leichten Sprache ihre zertifizierte Prüferschulung beendet und die Abschlussurkunde erhalten.

Prüferinnen und Prüfer der Leichten Sprache sind Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten, die Texte auf Verständlichkeit prüfen.

Die Schulung durchgeführt haben Thorsten Lotze und Shpresa Matoshi vom Netzwerk Leichte Sprache e. V. Dabei ging es um Fragen wie:

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  • Warum ist Leichte Sprache wichtig?
  • Wie prüfe ich Texte in Leichter Sprache?
  • Mutig sein. Und zu sagen: Das verstehe ich nicht.

Begleitet wurde die Schulung durch Katja Leonhardt und Claudia Ebert. Beide sind Mitarbeiterinnen im Bernauer Büro für Leichte Sprache der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und zertifizierte Fachkräfte für Leichte Sprache. Das 5-jährige Projekt: „Aufbau eines Büros für Leichte Sprache in Bernau“ startete im September 2021 und wird gefördert durch die Aktion Mensch.

Wichtig: Lernen die Meinung zu sagen

Claudia Ebert informiert: „Uns ist aufgefallen, dass das Thema Mutig sein, zu Beginn nicht einfach für die Prüferinnen und Prüfer war.“ So haben Thorsten Lotze und Shpresa Matoshi die Prüferinnen und Prüfer immer wieder bestärkt: „Seid mutig. Sagt eure Meinung“, war die Botschaft.

Katja Leonhardt ergänzt: „Beeindruckend ist, wie die Prüferinnen und Prüfer diese Ermutigungen angenommen und umgesetzt haben.“ Zum Beispiel sagt eine Prüferin: „Jetzt traue ich mich auch was zu sagen.“ Ein anderer Prüfer findet die Regel der Prüfgruppe gut: „Wir lassen uns ausreden.“ Anderen ist auch der freundliche Umgang miteinander wichtig. Eine weitere Regel ist: Menschen sind unterschiedlich und das ist in Ordnung.

Das Bernauer Büro für Leichte Sprache der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal kann nun mit zertifizierten Prüferinnen und Prüfern arbeiten. An unterschiedlichen Standorten werden mit drei Prüfgruppen Texte auf Verständlichkeit geprüft. Einige der Prüferinnen und Prüfer arbeiten in den Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH. Im Zuge eines begleitenden Angebotes finden dort wöchentlich für 2 Stunden regelmäßige Prüfgruppen statt.

Die Prüferinnen und Prüfer wurden über Infoveranstaltungen in den Hoffnungstaler Werkstätten gewonnen. Dort gab Treffen mit interessierten Teilnehmenden zu den Themen:

  • Was ist Leichte Sprache?
  • Wie arbeiten Prüferinnen und Prüfer?
  • Die Wichtigkeit und Notwendigkeit dieser Arbeit.

Als feststand, wer von den Interessierten mitarbeiten möchte, organisierten die Mitarbeiterinnen vom Büro für Leichte Sprache die Prüfschulung.

Eine Zusammenfassung von Wolfgang Kern.

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, findet hier allerhand Informationen

 

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Verwendete Quellen
Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
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