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Helios Klinikum informiert zum aktuellen RS-Virus bei Kleinkindern

Eine Info des Helios Klinikum Berlin-Buch

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Bernau / Berlin: Erkrankungen mit dem sogenannten RS-Virus lassen die Zahl junger Patienten auch in den Helios Kliniken Berlin und Brandenburg ansteigen.

Die RS-Viren lösen Atemwegserkrankungen aus, von denen insbesondere Säuglinge und Kleinkinder betroffen sind – aber auch Erwachsene können erkranken. Wie sieht eine RSV-Infektion aus? Welche Symptome gibt es und wie kann die Erkrankung behandelt werden? Im Folgenden werden diese und weitere Fragen beantwortet.

Während sich vor allem die Älteren vor Corona fürchten, sorgen sich derzeit viele Eltern wegen des sogenannten RS-Virus, das Infekte der Atemwege auslöst. Die Abkürzung RS steht für Respiratorisches Synzytial-Virus, mit dem sich vor allem Säuglinge und kleine Kinder bis vier Jahre schwer infizieren können. Bei älteren Kindern oder Erwachsenen verlaufen die Infekte meist harmlos, wie eine normale Erkältung ab.

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Was lösen RS-Viren aus?

Die Sorge der Eltern um ihre Kleinsten ist nicht unberechtigt, denn bei Säuglingen, insbesondere im Alter unter sechs Monaten, sind Infektionen mit dem RS-Virus die häufigste Ursache für eine Krankenhausbehandlung bei Atemwegsinfektionen.

„Besonders gefährlich sind RSV-Infektionen der kleinen Atemwege bei jungen Säuglingen. Die sogenannte Bronchiolitis macht häufig eine Atemunterstützung, z.B. durch Gabe von Sauerstoff und eine kontinuierliche Überwachung der Sauerstoffsättigung im Blut notwendig“, erklärt PD Dr. med. Patrick Hundsdörfer, Chefarzt und Zentrumsleiter Helios Pädiatrie-Zentrum Berlin.

Ältere Säuglinge und Kleinkinder erkranken durch das RS-Virus häufiger auch an einer Bronchitis, bei der sich die etwas größeren Bronchien verengen. Die sogenannte obstruktive Bronchitis behindert die Ausatmung. Betroffene Kinder benötigen unter Umständen ebenfalls zusätzlich Sauerstoff.

Mit Beginn des zweiten Lebensjahres haben die meisten Kinder bereits eine RSV-Infektion durchgemacht. Reinfektionen mit dem RS-Virus treten lebenslang und beinahe jährlich auf – die Erkrankten zeigen dann aber nur wenige bis keine Symptome.

RSV-Symptome bei kleinen und großen Säuglingen sind:

  • Schnelles, angestrengtes Atmen, Husten
  • Kraftlosigkeit
  • Blasse Hautfarbe
  • Trinkschwäche
  • Ggf. Atempausen
  • Ggf. erhöhte Temperatur oder Fieber
  • Ggf. kalte Finger und Hände

„Eine erschwerte Atmung oder ungewöhnliche Atempausen, insbesondere bei jungen Säuglingen, sind Warnsignale, welche zu einer sofortigen Vorstellung beim Kinderarzt führen sollten“, betont Dr. med. Beate Schwarz, Leitende Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Neonatologie im Helios Klinikum Bad Saarow. Nicht selten ist dann eine Einweisung ins Krankenhaus erforderlich.

Wie wird eine RSV-Erkrankung behandelt?

Ähnlich wie bei der Grippe oder anderen Erkältungskrankheiten werden bei einer RSV-Infektion nur die Symptome behandelt. Wichtig sind insbesondere eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und fiebersenkende Maßnahmen. Je nach Zustand des kleinen Patienten ist die Gabe von Sauerstoff über eine Nasenbrille erforderlich. In schwereren Fällen kann mit ärztlicher Rücksprache eine Inhalation mit Adrenalin und/oder konzentriertem Kochsalz sinnvoll sein.

Größere Säuglinge können mitunter von Inhalationen profitieren, die bronchienerweiternd wirken, wenn eine Verengung nachgewiesen wurde. Dies sollte jedoch ebenfalls nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt erfolgen. Damit sich die kranken Kinder erholen können, ist Ruhe wichtig. „Die allermeisten Kinder überstehen die RSV-Infektion innerhalb weniger Tage und werden wieder vollständig gesund“, sagt PD Dr. med. Patrick Hundsdörfer.

Wie kann man dem RS-Virus vorbeugen?

Die Einhaltung der gängigen Hygieneregeln bieten den besten Schutz gegen eine RSV-Infektion. „Wichtig ist, dass Kleinkinder mit Erkältungssymptomen nicht mit ihren kleinen Geschwistern im Säuglingsalter kuscheln und engen Kontakt haben. Auch Kinder mit Vorerkrankungen, wie ehemalige Frühgeborene oder Kinder mit Herzerkrankungen bzw. immungeschwächte Kinder sollten möglichst geschützt werden“, rät Dr. Beate Schwarz. Dagegen sind Schwangere und ungeborene Kinder nicht gesondert gefährdet, weiß die Kinderärztin.

Quelle: Helios Klinikum Berlin-Buch

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