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Katschutz-Boot Barnim – 160 PS zur „Gefahrenabwehr Wasser“ in Bernau

Katastrophenschutz Landkreis Barnim

Bernau / Barnim: Man muss schon warm angezogen sein um bei etwa 0 Grad und im Schneegriesel mit 160 PS übers Wasser zu gleiten während unter einem das Eis bricht.

So geschehen am heutigen Samstagvormittag in Marienwerder. Grund hierfür war die offizielle Übergabe eines Katschutz-Bootes durch Barnims Landrat Daniel Kurth an die Feuerwehr Bernau.

Wie wichtig solch ein Boot zur „Gefahrenabwehr Wasser“ ist, zeigte sich nur knapp 3 Stunden vor dem geplanten Übergabetermin. Inmitten der Vorbereitungen ging plötzlich der Alarm der Bernauer Feuerwehr los und aus Rüdersdorf wurde Amtshilfe angefordert. Hier wurde eine Person vermisst, die im dortigen „Kalksee“ vermutet wurde. Zum Glück erwies sich der Alarm vor Ort als unbegründet und die Einsatzkräfte machten sich samt Boot wieder auf nach Marienwerder.

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Hier warteten neben zahlreichen Kameradinnnen und Kameraden, Barnims Landrat Daniel Kurth, Bernaus Bürgermeister André Stahl, Dezernentin Michaela Weigand, die Wehrführung der Bernauer Feuerwehr sowie Barnims Kreisbrandmeister Silvio Salvat-Berg. Nach einigen Worten des Landrats und den Wünschen für eine stetig sichere Fahrt, übergab Daniel Kurth den Schlüssel an Bernaus Stadtwehrführer Jörg Erdmann. Im Anschluss wurde den Kamerad*innen und Gästen das Boot präsentiert.

Katschutz Landkreis Barnim

Seit vielen Jahren unterhält der Landkreis Barnim einen Katastrophen- und Bevölkerungsschutz für die verschiedensten Gefahren. Zu diesen gehört auch eine Schnelle Einsatzgruppe „Gefahrenabwehr Wasser“. Insbesondere geht es hier zum Beispiel um Hochwasser, Gefahrgut- oder Schiffsunglücke, bzw. die Rettung von Menschen. Um hier schnellst- und bestmöglich helfen zu können, unterhält der Landkreis Barnim Katschutz-Boote, welche in Eberswalde und Oderberg stationiert sind.

Aufgrund neuer Aufteilungen im Bereich des Katastrophenschutzes, übernimmt die Feuerwehr Bernau mit dem Löschzug Ladeburg nunmehr die “Gefahrenabwehr Wasser” des Landkreis Barnim und somit auch das Katschutz-Boot aus Eberswalde.

Dieses wird nun sein Liegeplatz in Bernau finden und fortan für alle Einsätze im Bereich der Wasserrettung von hier aus zur Verfügung stehen. Der Löschzug Ladeburg arbeitet seit Jahren in der Wasserrettung, verfügt über entsprechende Sonartechnik und unterhält zudem enge Kontakte zur Tauchgruppe der Wasserwacht Templin. Gemeinsam wurden hier bereits zahlreiche Einsätze durchgeführt. Zuvor haben die Feuerwehr Bernau sowie der Landkreis Barnim ein gemeinsames Konzept erarbeitet, welches den Ablauf der Wasserrettung optimieren soll.

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Das Boot selber ist speziell für die Wasserrettung ausgestattet. Mit nur etwa 35 Zentimeter Tiefgang kann es nahezu auf allen Gewässern gefahren werden, es verfügt über eine Plattform für Taucher, bzw. über eine Bugklappe zur Aufnahme von geretteten Personen. Zudem bietet es Platz für 12 Einsatzkräfte und ist mit zwei 80 PS starken Motoren ausgestattet.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Birkholzer Wache, wird das Katschutz-Boot des Landkreis Barnim seinen Stammplatz beim Löschzug Ladeburg, im Bernauer Ortsteil Ladeburg haben. Von hieraus kann es dann zu Einsätzen im Landkreis Barnim oder der Uckermark alarmiert werden.

 

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