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Bernau: Unterwegs für einen Radweg an der L31

Dritter Fahrradkorso

Bernau / Barnim: Auch wenn am vergangenen Samstag nicht das allerbeste Rad-Wetter gegeben war, so zog es zahlreiche Menschen in einem Fahrrad-Korso von Birkenhöhe nach Bernau.

Mit dem Fahrradkorso soll auf das Fehlen einer sicheren Radweg-Verbindung der drei Ortsteile Birkholz, Birkholzaue und Birkenhöhe zur Bernauer Innenstadt sowie die insgesamt teils unbefriedigende Situation für Radfahrer in Bernau aufmerksam gemacht werden.

Organisiert wird die Fahrrad-Demo von Heidi Schmidt, Ortsvorsteherin des Bernauer Ortsteils Birkenhöhe. Erst im Dezember des vergangenen Jahres übergab man eine Unterschriftensammlung an den Potsdamer Landtag mit der Bitte, endlich etwas zu tun. Über 3.100 Unterschriften kam hier zusammen. Passiert ist leider bisher nichts.

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Und so traf man sich am Samstag um 10 Uhr in Birkenhöhe um in Begleitung der Barnimer Polizei über die L31 bis zur Kreisverkehrswacht Barnim nach Albertshof zu fahren. Mit dabei zahlreiche Familien, Vertreter*innen der Bernauer Stadtverwaltung sowie der regionalen Politik, Carla Kniestedt  als Vorsitzende des Petitionsausschusses des Landtages Brandenburg und die jeweiligen Ortsvorsteher.

“Worum es geht: Der schnelle Bau eines Geh- und Radweges zwischen Bernau und Blumberg im Landkreis Barnim an der Landesstraße L31 (Abschnittsnummer 010, 7.937 m) entlang Birkholzaue und Elisenau wird von Vielen seit Jahren gefordert. Aber der Prozess schreitet nur sehr langsam voran und muss dringend beschleunigt werden. Auf der kurvenreichen und engen Chaussee geschehen oft schwere Verkehrsunfälle, die teils tödlich ausgehen. Es besteht unverzüglicher Handlungsbedarf. Die Schülerinnen und Schüler aus Birkholzaue und Elisenau fahren nach Bernau bzw. Blumberg.

Kniestädt, Radweg, Bernau

Was bisher geschah: Seit etwa 20 Jahren ist der Bau dieses Geh- und Radweges ein großer Wunsch der Bürgerinnen und Bürger. Bereits im Jahr 2011 wurden an dem Bahnübergang bei Blumberg separate Schrankenantriebe für den baulich noch nicht angelegten Geh- und Radweg aufgestellt. 2012 entstand in Birkholzaue ein 1,1 km langer Geh- und Radweg. Es fehlen die Verbindungen Bernau – Birkholzaue/Elisenau (ca. 3,1 km) und Birkholzaue/Elisenau – Blumberg (ca. 3 km). 2018 sowie 2019 beteiligten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an der Fahrraddemo nach Bernau, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.

Momentan bemühen sich die kommunalen Verwaltungen um den Ankauf der benötigten Grundstücke entlang der Chaussee, was einerseits durch die Vielzahl der verschiedenen Eigentümer, ihrer mangelnden Verkaufsbereitschaft oder ihren Preisvorstellungen und andererseits wegen des begrenzten Handlungsspielraumes der Verwaltungen schwer und langwierig ist.

Wie es weitergehen soll: Somit scheint es eine sinnvolle Forderung, den Grundstückseigentümern angemessene Beträge zu zahlen oder sie in letzter Konsequenz im Interesse des Gemeinwohls zu enteignen und dafür zu entschädigen. Außerdem soll der verantwortliche Landesbetrieb Straßenwesen besser mit Personal und Mitteln ausgestattet werden, weil auch diese Probleme im Zusammenhang mit der langen Wartezeit mitgeteilt wurden.”

Verwendete Quellen: Initiatoren / Heiko Schilsky – Mitglied des Ortsbeirates Birkholzaue, Stellvertretender Ortsvorsteher; als Chronist für Birkholzaue tätig. 

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