SSV LOK Bernau bezwingt die TKS 49ers mit 89:74 im Brandenburg Derby
Spielbericht Lok Bernau vom 23.12.22
Bernau / Barnim: Es war ein Basketballabend wie er im Buche steht. Die Halle voll mit Fans beider Mannschaften, Lok Bernau und dieĀ TKS 49ers am gestrigen Freitagabend hoch motiviert.
Es waren alle Zutaten fuĢr ein Basketballfest vorhanden. Und beide Teams lieĆen sich auch nicht zweimal bitten, aus diesen Zutaten ein FesttagsmenuĢ zu kreieren.
Dabei erwischten die GaĢste aus Stahnsdorf den besseren Start. Einem Dreier von Yannick Hildebrandt folgte zwar noch ein spektakulaĢrer Alley Oop Dunk durch Isiah Small aber danach punkteten fuĢr die naĢchsten knapp 5 Minuten erst einmal nur die SuĢdbrandenburger (4:12 nach 5:50 Minuten). Auch ein 3er durch Akim-Jamal Jonah brachte nur kurzzeitig Hoffnung. Stahnsdorf punktete weiter und lag 1:45 vor Schluss mit 8:18 in FuĢhrung.
Aber unser Team lieĆ sich davon nicht beeindrucken. Man folgte dem Gameplan, spielte sein Spiel und gegen Ende des ersten Viertels wurde man dafuĢr belohnt. Man konnte sich mit 8 Punkten in den letzten anderthalb Minuten auf 16:22 heranarbeiten.
Jetzt hatte sich das Team von Davide Bottinelli gefunden. Die Defense war deutlich effektiver. Die WuĢrfe wurden fuĢr Stahnsdorf immer schwieriger und auch der Versuch des Gegners, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, scheiterte. Eher zwang Bernau die TKS 49ers dazu, die Angriffszeit zu uĢberschreiten. Mit noch 3:48 Minuten zu spielen, sorgte Marc Friederici mit einem Dreipunktewurf erstmalig fuĢr die Bernauer FuĢhrung (32:30). Und diese gab Bernau an diesem Abend auch nicht mehr ab. Es folgte ein 14:6 Lauf der Bernauer und mit 47:36 ging es in die Halbzeitpause.
Und aus dieser Pause kam unsere LOK unveraĢndert stark zuruĢck. Stahnsdorf baĢumte sich zwar noch einmal auf, sie konnten aber nur gegnerische Punkte verhindern. FuĢr das eigene Scoring schien keine Energie mehr vorhanden. Beide Teams schenkten sich nichts und behielten ihren Rhythmus bei. Aber Bernau konnte den Vorsprung durchgaĢngig zweistellig halten. Damit gab man dem Gegner zu keinem Zeitpunkt das Momentum. Denn auch im letzten Viertel gelang den GaĢsten aus dem SuĢden Brandenburgs keine entscheidende Wende.
Es war das erwartet, emotionale Spiel und wir sind sehr stolz darauf, wie sich unsere Mannschaft heute hier praĢsentiert hat. Wir wussten, dass unser Gegner sehr physisch und dynamisch agieren wird. Da haben wir in den ersten Minuten noch nicht ganz unseren Rhythmus gehabt. Aber wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben unseren Focus gefunden und unser Spiel gespielt. Damit konnten wir den Gegner unter Druck setzen und schlussendlich den Sieg erringen. Es war ein unheimlich tolles GefuĢhl, vor solch einer begeisterten Kulisse spielen zu duĢrfen. Wir sind unseren Fans mehr als dankbar fuĢr ihre groĆartige UnterstuĢtzung. Coach Davide Bottinelli
FuĢr Bernau spielten:
Rafail Lanaras (19 Pkt., 5/5 2er), Isiah Small (14 Pkt., 4 RB), Abi Kameric (14 Pkt., 3. RB, 3 AS), Nils Machowski (13 Pkt, 4/4 3er), Akim-Jamal Jonah (13 Pkt, 8 RB), Finn Siedel (6 Pkt., 3/3 2er), Rikus Schulte (4 Pkt., 5 RB), Elias Rapieque (3 Pkt.), Marc Friederici (3 Pkt., 3 RB), Max Rockmann, Patrick Lyons, Clint Hamann
Redaktion: Jan d“Heureuse
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