Klinikum Bernau: Aufnahmeschluss für Geburtshilfe auf 11. September vorverlegt
Aufnahmestopp am 11.09.2026 - 15 Uhr
Bernau / Barnim: Die geburtshilfliche und gynäkologische Abteilung am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg muss ihren Betrieb früher als ursprünglich geplant einstellen.
Wie die Klinikleitung am heutigen Donnerstag mitteilt, macht ein akuter Personalengpass im ärztlichen Dienst eine Anpassung des Zeitplans erforderlich. Der letzte Aufnahmetag für Patientinnen und Gebärende wird somit um vier Tage vom 15. September auf Freitag, den 11. September, vorgezogen.
Bis zu diesem Stichtag um Punkt 15:00 Uhr werden werdende Mütter sowie gynäkologische Patientinnen noch regulär stationär aufgenommen. Für alle Frauen, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Behandlung befinden, ändert sich dadurch nichts: Sie werden selbstverständlich bis zum regulären Abschluss ihres Aufenthalts und der Entbindung vollumfänglich weiterbetreut.
Werdende Eltern und Patientinnen mit akuten Beschwerden werden gebeten, sich ab Freitagnachmittag an die geburtshilflichen und gynäkologischen Fachabteilungen der umliegenden Krankenhäuser zu wenden. Entsprechende Ausweichmöglichkeiten stehen unter anderem in Rüdersdorf, Berlin-Buch, Eberswalde, Oranienburg und Berlin-Pankow zur Verfügung. Sowohl die umliegenden Kliniken als auch die regionalen Rettungsdienste wurden vorab über die Umstellung informiert.
Unverändert erhalten bleibt nach Angaben des Klinikums die Akutversorgung vor Ort: Wer sich mit einem medizinischen Notfall eigenständig in der Zentralen Notaufnahme des Bernauer Klinikums vorstellt, wird auch weiterhin uneingeschränkt erstversorgt und bei Bedarf in eine weiterführende Fachklinik verlegt. Vollkommen unberührt von der Maßnahme ist zudem die Kinder- und Jugendmedizin.
Die Kindernotaufnahme der Klinik ist weiterhin rund um die Uhr geöffnet, sodass die medizinische Versorgung von Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen vor Ort lückenlos gewährleistet bleibt. Auch alle übrigen Fachbereiche des Klinikums setzen ihren regulären Betrieb fort.
Unsere Quelle(n): Immanuel Albertinen Diakonie
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