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Basketball: Lok Bernau kassiert knappe Niederlage beim Tabellenersten

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Der SSV Lok Bernau verliert im Sonntagsspiel der 1. Regionalliga Nord beim VfL Stade 78:86 (44:44). 

Die jungen Brandenburger spielten dabei auf Augenhöhe mit dem Aufstiegsfavoriten. In den entscheidenden Momenten fehlte ihnen allerdings die nötige Routine. Im letzten Heimspiel der Saison empfängt der SSV am kommenden Samstag den ASC 46 Göttingen in der Hussitenstadt.

Die Marschroute der Bernauer Korbjäger nach der Anfahrt durch das winterliche Schneegestöber war klar. Die Schützlinge von Lok-Trainer René Schilling hatten sich vorgenommen, weitgehend eigene Fehler zu vermeiden und in Brettnähe zu punkten. In der Defensive wollte man mit guter Teamdefensive die Stader Topscorer Finley und Kiese kontrollieren.

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Der SSV startete mit Benito Barreras, Emmanuel Wilson, Dominique Klein, Jonas Schmidt und Finn Göing. Letzterer prägte die Anfangsphase und konnte mit zehn Zählern das Bernauer Spiel prägen. Die Lok konnte sich im ersten Viertel bis auf 20:12 (8. Minute) absetzen, musste den Vorsprung dann durch Unkonzentriertheiten in der Offensive wieder einbüßen.

Der VfL US-Boy Karl Finley nutze die Bernauer Ballverluste für leichte Punkte. Das zweite Viertel startete mit einem gut heraus gespielten Dreier von Emmanuel Wilson und zwei Punkten von Finn Göing. Den 5:0-Lauf beantwortete Stade mit zwei Dreiern auf der anderen Seite. Zudem versuchte Stade die Verteidigung umzustellen, kassierte durch entstehende Räume und gutes Passspiel der Bernauer einen 9:0-Run. Unter anderem streute Benito Barreras zwei Dreipunktewürfe ein. 37:29 (16. Minute) führte Lok, bis Stade mit einer Halbfeldpresse gleich fünf Ballverluste erzwang.

Trotz Auszeit kamen die Bernauer bis zur Halbzeit damit nicht zu recht und halfen Stade somit wieder ins Spiel zu finden. Zum Seitenwechsel war das Spiel 44:44 ausgeglichen.

Nach der Halbzeitbesprechung kam die Lok mit der Pressverteidigung der Gastgeber besser klar. Das Spiel bleibt nun aber weiter ausgeglichen (53:53, 25. Minute). Stade kann sich erst zum Ende des dritten Viertels wieder absetzen. Mit 60:66 begann der Schlussabschnitt, in dem der Spitzenreiter seine Führung weiter ausbauen konnte. 65:79 lag die Lok vier Minuten vor dem Ende zurück, weil im vierten Viertel die Trefferquote sank und es den Barnimern nicht mehr gelang, den Ball in Brettnähe zu bekommen. Nach einer letzten Auszeit raffen sich die Lok-Spieler noch mal auf und können durch Barreras und Göing auf 75:81 verkürzen. Mit taktischen Fouls sollte der Vorsprung weiter eingeschmolzen werden, allerdings bewiesen die Stader Basketballer ihre Routine und Nerven. Fünf von sechs Freiwürfen versenkten sie in den letzten Sekunden und sicherten sich auch den Rückspielsieg gegen den SSV. Bernau verliert in Stade am Ende mit 78:86.

Trotz der Niederlage war Headcoach René Schilling nicht unzufrieden mit der Gesamtleistung. „Es fehlte uns nur an Kleinigkeiten. Wir haben eigentlich ein sehr gutes Spiel gemacht. Leider fehlte es uns in kurzen Phasen die nötige Ruhe und Abgeklärtheit. Stade hat als Tabellenführer routiniert aufgespielt und unsere Fehler zu einfachen Punkten und schließlich zum Sieg genutzt.“

Im letzten Heimspiel der laufenden Saison gastiert am kommenden Wochenende der ASC Göttingen in Bernau. Die Niedersachsen kämpfen noch um den Verbleib in der 1. Regionalliga Nord und brauchen jeden Siegpunkt. Der SSV Lok Bernau will sich hingegen mit einer guten Leistung vom heimischen Publikum verabschieden. Das Spiel beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Sporthalle Heinersdorfer Straße.

Viertelergebnisse: 23:23, 44:44, 60:66, 78:86

SSV Lok Bernau: Emmanuel Wilson (21 Punkte), Finn Göing (19), Dominique Klein (14), Benito Barreras (13), Jonas Böhm (5), Viktor Mier (3), Friedrich Lotze (3), Philipp Bednarski (0), Jonas Schmidt (0), Philipp Liewehr (dnp)

VfL Stade: Karl Finley (33 Punkte), Steffen Kiese (14), Marvin Steinberg (11), Markus Timm (11), Jan-Christian Both (6), Kester Mayr (6), Benka Barloschky (3), Joscha Kolnisko (1), Florian Bunde (1), Florian Hollmann (0), Marcel Struwe (dnp)

Via Lok Bernau: Ricardo Steinicke

http://www.ssv-lok-bernau.de/

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