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Bernau scheitert mit Antrag auf Schallschutz an der A11

Info der Stadt Bernau

Bernau / Barnim: Mit einem Antrag auf Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf einem Teilstück der A11 wollte die Stadt Bernau die Lärmsituation für umliegende Anwohner:innen verbessern.

Geplant war eine Geschwindigkeitsreduzierung zwischen der Abfahrt Bernau-Süd und dem Rastplatz Probstheide West. Dem Antrag wurde seitens der Autobahn GmbH leider nicht entsprochen. 

Seitens der Stadt Bernau heisst es hierzu: Wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte, haben Lärmmessungen ergeben, dass an lediglich an zwei Gebäuden im obersten Geschoss die zulässigen Lärmimmissionswerte in den Nachtstunden überschritten worden seien.

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Des weiteren führt die Behörde aus, dass Höchstgeschwindigkeiten von 120, 100 oder gar 80 km/h für PKW sowie 80 oder 60 km/h für LKW nach ihren Berechnungen nicht zu einer wahrnehmbaren Reduzierung des Verkehrslärmes insgesamt führe. Bei der Interessenabwägung wiege die Freizügigkeit der rund 37.000 Verkehrsteilnehmer, die diesen Abschnitt täglich passieren, schwerer, als kaum messbare Verbesserungen im Lärmschutz. Dieser bestehe bereits, da gegenüber der angrenzenden Siedlungen Lärmschutzwände existieren.

Bürgermeister André Stahl zu dieser Entscheidung: „Für die Stadt ist die ablehnende Haltung der Autobahn Nordost nicht nachvollziehbar. Für die Menschen, die in Eichwerder, Friedenstal, Blumenhag und Waldfrieden leben, würde eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Autobahn in diesem Teilbereich oder entsprechend verbesserter Schallschutz eine Verbesserung der Lebensqualität bedeuten. Wir werden prüfen, welche Möglichkeiten wir als Stadt haben, um die Lärmsituation für die Anwohnenden an dieser Stelle doch noch zu verbessern.“

Verwendete Quellen: Stadt Bernau bei Berlin

 

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