Kreiswerke Barnim und Solar Explorer bieten Einblicke in nachhaltige Flächennutzung
Photovoltaikanlage mit 31.906 Modulen

Bernau / Eberswalde: Der Unternehmensverbund der Kreiswerke Barnim hat gemeinsam mit der Solar Explorer Interessierte zu einer Begehung der Deponie in Eberswalde-Ostend eingeladen.
Im Mittelpunkt des Informationsangebots standen die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des kommunalen Unternehmensverbundes sowie die Nutzung erneuerbarer Energien am Beispiel der Photovoltaikanlage auf dem ehemaligen Mülldeponieberg.
Insgesamt 14 Teilnehmende – vorrangig Anwohnende sowie ehemalige Studierende aus der Region – nutzten die Gelegenheit, das Areal aus nächster Nähe zu besichtigen. Neben dem Interesse am Gelände selbst wurden Fragen zu privaten Photovoltaikanlagen, Umwelt- und Naturschutzthemen sowie zur regionalen Energiewende erörtert.
Die Veranstaltung begann mit einer Einführung im Schulungsraum der Kreiswerke Barnim, in deren Rahmen der Unternehmensverbund seine Arbeitsfelder vorstellte und den Gästen Raum für persönlichen Austausch und Fragen bot. Im Anschluss folgte eine geführte Besichtigung des Deponiegeländes.
Das 18 Hektar große Areal der seit 2019 abgedeckten Deponie weist eine Höhe von rund 40 Metern auf. Auf dem Areal befindet sich eine im Jahr 2023 errichtete Photovoltaikanlage mit 31.906 Modulen, was einer Fläche von etwa 7,5 Fußballfeldern entspricht. Neben der Stromerzeugung wird die Fläche multifunktional genutzt: Zur Pflege der Grünflächen kommen Schafe zum Einsatz, deren Herdenstärke je nach Jahreszeit zwischen 20 Tieren im Winter und bis zu 100 Tieren im Sommer variiert.
Die Teilnehmenden äußerten sich positiv über die Nutzbarmachung der Konversionsfläche und den Beitrag zur angestrebten Null-Emissions-Strategie sowie zur Teilautarkie des Landkreises Barnim. Die Veranstaltung unterstrich die praktische Umsetzbarkeit von Synergien aus erneuerbarer Energieerzeugung, Landschaftspflege und Artenschutz auf ehemaligen Deponieflächen.
Genutzte Quelle(n): Kreiswerke Barnim.