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Barnimer Klassensprecherinnen im Finale des Landeswettbewerbs

Herzlichen Glückwunsch

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Bernau / Potsdam: Kurz vor dem Start in die Ferien stand für drei Klassensprecherinnen aus dem Landkreis Barnim und Bernau ein besonderer Termin auf dem Programm: Sie hatten die Finalrunde des landesweiten Wettbewerbs „Klassensprecher*in des Jahres 2026“ erreicht.

Gemeinsam mit Annette Ackermann, der Vorsitzenden des Kreiselternrates Barnim, reisten die Schülerinnen zur feierlichen Preisverleihung in den Brandenburger Landtag nach Potsdam.

Der Wettbewerb wird bereits seit dem Jahr 2020 von der EMPATI gGmbH in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) veranstaltet. Im Fokus stehen dabei Jugendliche, die sich durch ausgeprägtes soziales Verantwortungsbewusstsein, demokratisches Handeln und besonderes Engagement in ihren Klassen und Schulgemeinschaften auszeichnen.

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Für eine erfolgreiche Bewerbung müssen die Teilnehmenden neben persönlichen Angaben in einem Text ihr eigenes Engagement vorstellen. Nach einer öffentlichen Online-Abstimmung wählt eine Jury schließlich die Finalistinnen und Finalisten aus.

Im Rahmen der Veranstaltung im Landtag wurden alle Finalteilnehmer mit einer Urkunde sowie Sachpreisen in Form von Spielen und Büchergutscheinen geehrt. Im Anschluss an den offiziellen Teil bot sich den Anwesenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Vertretern aus Politik, Schule und Gesellschaft. Dabei kam es auch zu Gesprächen mit Bildungsminister Gordon Hoffmann, bei denen Themen wie Demokratiebildung, Mitbestimmung und der Stellenwert des ehrenamtlichen Einsatzes junger Menschen im Mittelpunkt standen.

Ackermann zeigte sich erfreut über das Abschneiden der Schülerinnen und betonte dabei auch die Rolle des Umfelds: In einem Flächenlandkreis wie dem Barnim seien lange Fahrtwege zu Sitzungen oder Workshops oft eine Herausforderung. Dass dieses Engagement gelinge, liege häufig auch an der Unterstützung der Eltern, die Zeit investieren und ihre Kinder begleiten. Dieses Miteinander sei eine wesentliche Grundlage für gelebte Demokratie.

Der Kreiselternrat Barnim gratulierte allen Finalistinnen und Finalisten zu ihrem Erfolg. Das große Engagement der Barnimer Schülerschaft spiegele sich nicht zuletzt in der aktiven Arbeit des Kreisschülerrates wider, der gemeinsam mit den Eltern einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen und demokratischen Schulkultur leiste.

Genutzte Quelle(n): Kreiselternrat Barnim. Titelbild: v.l. Finalistin aus Finowfurt, Gordon Hoffmann, Finalistin vom Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau, vorn Finalistin aus Schwanebeck, Annette Ackermann

 

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