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Brandenburger Polizei zieht Bilanz zum „Speedmarathon“

Meldungen der Polizei

Bernau – Brandenburg: In der vergangenen Woche beteiligte sich die Brandenburger Polizei am europaweiten „Speedmarathon“, so auch die Polizeidirektion Ost.

Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der Geschwindigkeitsvorgaben zu überwachen und präventiv auf die Gefahren zu hoher Geschwindigkeit aufmerksam zu machen – nach wie vor eine der Hauptunfallursachen im Land Brandenburg.

Im Bereich der Polizeidirektion Ost wurden während der gesamten „Speedwoche“ an 156 Kontrollstellen insgesamt 112.395 Fahrzeuge gemessen. Die Bilanz der Ordnungshüter:

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  • Geschwindigkeitsverstöße: 3.450 Übertretungen wurden durch automatisierte Messtechnik erfasst; weitere 406 Verstöße wurden mittels Handlasern festgestellt.
  • Fahruntüchtigkeit: Im Rahmen der Lasermessungen, bei denen die Fahrer unmittelbar angehalten wurden, stoppten Beamte zehn Personen unter Alkoholeinfluss sowie sieben Fahrer mit Verdacht auf Drogenkonsum. In allen 17 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Prävention im Vordergrund

Mit der Aktionswoche, die auch von den Kommunen (Zahlen nicht enthalten) unterstützt wurde, verfolgt die Polizei einen dualen Ansatz: Neben der konsequenten Ahndung von Verstößen steht die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer im Fokus. Ziel ist es, durch sichtbare Präsenz das Bewusstsein für die Risiken überhöhter Geschwindigkeit zu schärfen und ein dauerhaft verantwortungsbewusstes Fahrverhalten zu fördern.

Denn: Trotz eines allgemeinen Rückgangs der Verkehrsunfallzahlen in der Polizeidirektion Ost zeichnet sich bei der Unfallursache „Geschwindigkeit“ eine alarmierende Entwicklung ab. Während die Gesamtzahl der Unfälle sank, stieg die Zahl der geschwindigkeitsbedingten Kollisionen im vergangenen Jahr um 18 % (von 1.277 auf 1.512 Fälle). Besonders kritisch bewertet die Polizei die Schwere der Unfallfolgen. Die Statistik belegt, dass überhöhtes oder nicht angepasstes Tempo überproportional häufig zu tödlichen Verletzungen führt.

Die Zahl der Todesopfer infolge von Geschwindigkeitsverstößen hat sich damit im Vergleich (2024 zu 2025) nahezu verdoppelt, so die Polizei. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit verstärkter Kontrollmaßnahmen wie der aktuellen „Speedwoche“, um der Hauptunfallursache Nummer 1 entgegenzuwirken.

Unsere Quelle(n): Polizeidirektion Ost.

 

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