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68,7 Millionen Euro für Brandenburger Kinder und Jugendliche

„Aufholen nach Corona“

Bernau / Brandenburg: Unter dem Motto: „Aufholen nach Corona“ sollen Brandenburger Kinder und Jugendliche in den kommenden zwei Jahren die Möglichkeit bekommen, Lerndefizite auszugleichen.

Hierfür hat das Land Brandenburg der Vereinbarung mit dem Bund zur Umsetzung eines Aktionsprogrammes zugestimmt. Für die „Aufholjagd“ stehen dem Land Brandenburg insgesamt 68,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Gerade bei Kindern und Jugendlichen hat die Pandemiesituation deutliche Spuren hinterlassen. Monatelange Isolation und dauerhaftes Homeschooling haben nicht nur die Familien belastet, sondern führen auch zu Lernrückständen und sozialen Defiziten.

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Um Kinder und Jugendliche in den kommenden Monaten zu unterstützen, werden die vom Bund stammenden 38,7 Millionen ausschließlich für Projekte zur Verfügung gestellt, die außerschulisch angeboten werden. Hierzu gehören zum Beispiel Ferien- und Freizeit- aber auch unterrichtsergänzende außerschulische Angebote. Diese sollen neben der Schulzeit, also in den Nachmittagsstunden, von verschiedenen Trägern umgesetzt werden.

Weitere 30 Millionen stellt das Land Brandenburg aus dem Corona-Rettungsschirm zur Verfügung, dieses Geld kommt direkt den Schulen zugute. Aus dem Mitteln des Landes sollen unter anderem zusätzliche Lehrkräfte und pädagogisches Personal eingestellt werden, die den Schüler*innen direkt vor Ort zur Verfügung stehen, um Lernrückstände aufzuholen.

Bildungsministerin Britta Ernst begrüßt die Zustimmung des Landes, „Das ist eine Menge Geld, das wir sinnvoll für unsere Kinder und Jugendlichen in Brandenburg einsetzen werden. Kinder, Jugendliche und ihre Familien haben während der letzten Monate teils harte Einschränkungen hinnehmen müssen. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler tatkräftig unterstützen, ihre teilweise schwierige Situation zu bewältigen. Es ist nicht ihre Schuld, dass es zu Lernrückständen und psychosozialen Problemen gekommen ist.  Hier will der Bund zusätzliche Förderangebote mit dem Aktionsprogramm finanziell unterstützen. Die durch das Geld finanzierten Angebote sollen allen jungen Menschen helfen, ihre Bildungsziele zu erreichen und ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Damit ist eine Unterstützung auf breiter Basis möglich.“

Neben den schulischen und außerschulischen Angeboten für Kinder und Jugendliche, sollen die Freiwilligendienste (FSJ und FÖJ) weiter ausgebaut und Plätze gezielt in Schulen und Einrichtungen der Kinder-und Jugendhilfe geschaffen werden. So sollen ebenfalls die sozialen und schulischen Folgen der Eindämmungsmaßnahmen der Corona-Pandemie gemildert werden.

Voraussichtlich können so mindestens 250 zusätzliche FSJ und FÖJ-Plätze kurzfristig geschaffen werden. Die anerkannten Freiwilligendienstträger haben bereits ihr Interesse an der Umsetzung des Programms bekundet.

Und nicht zuletzt wird das Land auch Mittel nutzen, um auch im nächsten Jahr günstige Ferien- und Wochenendfreizeiten sowie weitere Angebote zur Überwindung der pandemiebedingten Einschränkungen – insbesondere im Bereich der sozialen und kommunikativen Bedürfnisse junger Menschen – zu fördern. Solche Angebote werden von Jugendverbänden und anderen Trägern der freien Jugendhilfe, von Kommunen, aber auch vom Jugendherbergswerk oder anderen nicht-kommerziellen Anbietern unterbreitet.

Für die Planung und Umsetzung des Programmes sucht das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Kooperationspartner.

Verwendete Quellen: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)

 

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