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Immanuel Klinikum Bernau ist erstes „Cardiac Arrest Center“ Brandenburgs

Vorreiterrolle in der Notfallversorgung

Bernau – Barnim: Nach einem Herzstillstand außerhalb einer Klinik entscheidet die Qualität der medizinischen Weiterbehandlung maßgeblich über das Überleben und die spätere Lebensqualität der Betroffenen.

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg hat für seine hohen Standards in diesem Bereich nun eine offizielle Auszeichnung erhalten: Als erstes und bislang einziges Krankenhaus im Land Brandenburg wurde es mit dem Zertifikat „Cardiac Arrest Center“ des Deutschen Rates für Wiederbelebung zertifiziert.

Das Zertifikat bestätigt, dass Patientinnen und Patienten, die nach einem Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses erfolgreich reanimiert und eingeliefert werden, im Klinikum nach festen, interdisziplinären Qualitätsstandards versorgt werden. Dies umfasst die gesamte Behandlungskette von der zentralen Notaufnahme über die Kardiologie bis hin zur Intensivmedizin.

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Höchste Expertise und eingespielte Abläufe gefordert

„Ein Herzstillstand außerhalb einer Klinik ist eine der größten medizinischen Notfallsituationen“, erklärt Dr. Sascha Radtke, der die Zertifizierung am Klinikum koordiniert hat. Er betont, dass Patientinnen und Patienten durch klar geregelte Abläufe und eine eng abgestimmte Zusammenarbeit aller Fachbereiche profitieren. Dies sei ein entscheidender Faktor, um die geistigen und körperlichen Fähigkeiten der Betroffenen zu erhalten.

Gerade in den ersten Minuten nach der Einlieferung kommt es auf perfekt aufeinander abgestimmte Prozesse an. „Die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten erfordert höchste medizinische Expertise“, unterstreicht Prof. Dr. Christian Butter, Chefarzt der Kardiologie.

Eine wesentliche Säule dabei ist die enge Verzahnung mit der Zentralen Notaufnahme. „Schnelle Entscheidungen und ein erfahrenes Team sind hier ausschlaggebend“, sagt Chefärztin Dr. Grit Spalding. „Die Zertifizierung bestätigt, dass wir diese komplexen Anforderungen rund um die Uhr erfüllen können.“

Zentrale Rolle in der regionalen Notfallversorgung

Mit der Zertifizierung übernimmt das Klinikum eine Vorreiterrolle in der Notfallversorgung im Land Brandenburg. Das übergeordnete Ziel der Klinik ist es, die Überlebenschancen und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten nach einem Herzstillstand auch in Zukunft weiter zu verbessern.

Auch Geschäftsführerin Verena Plocher zeigt sich erfreut über den Erfolg: „Die Auszeichnung ist ein wichtiger Meilenstein für unser Haus. Sie steht für die hohe Qualität unserer medizinischen Versorgung und das große Engagement unserer Mitarbeitenden.“

Zum Titelbild

Im Schockraum der Zentralen Notaufnahme im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg zeigen die Spezialistinnen und Spezialisten aus der Zentralen Notaufnahme, der Intensivmedizin und der Kardiologie stolz das Zertifikat „Cardiac Arrest Center“: (von links) Chefarzt Dr. med. Georg Fritz, Abteilung Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Arztassistent Christoph Götze, Zentrale Notaufnahme, Assistenzarzt Dr. med. Sascha Radtke, Abteilung Kardiologie, Daniel Buchholz, Bereichsleitung Zentrale Notaufnahme, Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Butter, Kardiologie, Chefärztin Dr. med. Grit Spalding, Zentrale Notaufnahme.

Sie stehen hinter einer Reanimations-Übungspuppe, die unter einem LUCAS-System liegt. Das LUCAS-System ist ein mechanisches Gerät, das bei einem Herzstillstand die manuelle Herzdruckmassage vollautomatisch übernimmt. Durch einen elektrischen Stempel sorgt es für eine ununterbrochene, präzise und gleichbleibend tiefe Kompression des Brustkorbs, um das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen.

Unsere Quelle(n): Immanuel Albertinen Diakonie.

 

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