Unfälle in Bernau: Polizei ermittelt zu Autorennen und Trunkenheitsfahrt
Meldungen der Polizei
Bernau – Barnim: Am Wochenende kam es im Bereich Bernau zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen Alkohol und möglicherweise ein Fahrzeugrennen als Ursache infrage kommen.
Gegen 22:00 Uhr am 2. Mai 2026 ereignete sich in der Ortslage Schönow ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw, bei dem beide Fahrzeugführer leichte Verletzungen erlitten. (Titelbild)
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei befuhr ein 24-jähriger Fahrer die Bernauer Allee in Fahrtrichtung Bernau mit einem Pkw VW Golf R (346 PS). Er beschleunigte das Fahrzeug, um nach Angaben der Polizei mutmaßlich die höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Beim Umfahren einer Mittelinsel verlor der Mann die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte unter anderem mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Die aufnehmenden Beamten leiteten daraufhin ein Ermittlungsverfahren gemäß §§ 229 und 315d des Strafgesetzbuches (StGB) wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden sowohl der Führerschein als auch der Pkw des Unfallverursachers beschlagnahmt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 45.000 Euro beziffert.
Alkoholfahrt auf der L200 Rüdnitzer Chaussee
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am darauffolgenden Sonntag, dem 3. Mai 2026, gegen 22:30 Uhr auf der L 200 bei Rüdnitz. Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei wurden zu einem Verkehrsunfall gerufen, bei dem ein 19-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw Skoda nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war.
Das Auto überschlug sich und kam neben der Straße auf dem Dach zum Stillstand. Der junge Mann, der sich allein im Fahrzeug befand, zog sich leichte Verletzungen zu, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten. Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizisten Alkoholgeruch wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von 1,4 Promille, woraufhin die Entnahme einer Blutprobe im Krankenhaus angeordnet wurde.
Unsere Quelle(n): Polizeidirektion Ost.
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