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Im Gedenken an Vivienne Rose, Max, Jonas und Julian In stillem Gedenken

Neuer Fahrplan ab 13. Dezember: Das ändert sich auf Schiene und S-Bahn

Info des VBB

Berlin / Brandenburg: Auch zum nächsten Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 bauen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das Angebot im Nahverkehr weiter aus.

Trotz der weiterhin angespannten öffentlichen Haushalte setzen die Partner nach eigenen Angaben auf verlässliche Verbindungen, bessere Anschlüsse und dichtere Takte. Neben deutlichen Verbesserungen im Alltag bringt das neue Fahrplanjahr wegen großer Infrastrukturprojekte und weltweiter Lieferkettenprobleme an einigen Stellen jedoch auch Übergangslösungen mit sich.

Im Regionalverkehr können sich Fahrgäste auf spürbare Ausweitungen freuen. Die Linien RE3, RE4 und RE5 verkehren ab Dezember auf ihren gesamten Strecken durchgehend im Stundentakt. Auf der Linie RE5 wird zudem der Spätverkehr ausgeweitet, sodass die letzten Züge zwischen Berlin und Neustrelitz künftig auch unter der Woche bis 23 Uhr und damit täglich unterwegs sind. Parallel dazu wird das Angebot rund um die Hauptstadt neu sortiert: Der Flughafen-Express (FEX) erhält eine neue Direktverbindung von Berlin Hauptbahnhof über Potsdamer Platz und Südkreuz zum Flughafen BER und fährt rund um die Uhr. Wer von Ostkreuz aus zum Flughafen möchte, nutzt künftig die Linien RB24 und RB32.

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Auch auf weiteren Achsen gibt es Neuerungen. Im Rahmen des Projekts „Netz Berlin-Stettin“ geht die neue Linie RE9 zwischen Angermünde und Berlin Hauptbahnhof an den Start, um die Strecke zu entlasten. Die Anbindung von Schwedt (Oder) wird zeitgleich über eine Taktverdichtung der Linie RB61 auf einen Stundentakt abgesichert, mit direktem Anschluss an den RE3 in Angermünde. Fahrgäste der Linie RE1 wiederum profitieren von kürzlich verlängerten Bahnsteigen zwischen Erkner und Frankfurt (Oder): Hier kommen künftig längere Züge mit bis zu 800 Sitzplätzen zum Einsatz.

Allerdings verläuft der Start ins neue Fahrplanjahr nicht überall völlig reibungsfrei. Der Hersteller Stadler informierte über Verzögerungen bei einem zentralen Zulieferer, weshalb die neu bestellten doppelstöckigen KISS-Triebwagen für den RE3 erst ab der zweiten Jahreshälfte 2027 schrittweise ausgeliefert werden können. Um das erweiterte Angebot dennoch pünktlich anzubieten, hat DB Regio ein Ersatzkonzept erarbeitet: Auf den Nord-Süd-Verbindungen fahren vorübergehend bewährte Doppelstockzüge mit Lokomotiven, während auf den Linien RB24 und RB32 übergangsweise Talent-2-Züge zum Einsatz kommen.

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Gleichzeitig bleibt das Baugeschehen in der Region auf hohem Niveau. Aufgrund von Ausbauarbeiten auf der Görlitzer Bahn fährt die Linie RE2 vorerst nur zwischen Nauen und Lübbenau (Spreewald), von wo aus ein Schienenersatzverkehr nach Cottbus eingerichtet wird. Die direkte Zugverbindung nach Cottbus übernimmt in dieser Zeit die Linie RE20 über eine Umleitung via Calau.

Im Netz der Berliner S-Bahn bleibt das Grundangebot zwar weitgehend stabil, aufgrund des Alters der Bestandsflotte und anstehender Instandhaltungsmaßnahmen wird jedoch der 5-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten auf Abschnitten der S1 und S5 leicht gestreckt.

Abgerundet werden die Änderungen durch eine Tarifanpassung zum 1. Januar 2027. Aufgrund der weiterhin hohen Kosten für Personal, Kraftstoffe und Investitionen steigen die Fahrpreise im VBB-Gebiet um durchschnittlich etwa 3,75 Prozent. (Beitrag) Der monatliche Preis für das Deutschlandticket erhöht sich im Rahmen der bundesweiten Anpassungen auf 66,80 Euro.

Detaillierte Auskünfte, Fahrpläne und Linienverläufe stehen auf der Website des VBB unter www.vbb.de zur Verfügung.

Genutzte Quelle(n): VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH

 

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