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Barnim: Dauereinsatz für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste

Feuerwehr und Polizei

Bernau (Barnim): Mit bis zu 35 Grad präsentierte sich das vergangene Wochenende in Bernau und Barnim von seiner schönsten Seite.

Allerdings sah es nicht ganz so schön aus Sicht der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste aus. Zahlreiche, teils tragische Ereignisse sorgten hier für Dauereinsätze in unserer Region.

Unfall AS Wandlitz mit Todesfolge

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Bereits am frühen Samstagmorgen gab es einen schweren Verkehrsunfall an der Anschlussstelle Wandlitz / B273 A11 Bernau. Aus bisher unbekannter Ursache kam ein PKW von der Straße ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst im anliegenden Wald zum stillstand. Hierbei verlor eine Person das Leben, das Fahrzeug wurde völlig zerstört. Der Bereich war über mehrere Stunden voll gesperrt. Im Einsatz waren neben Rettungsdienst, Polizei und Unfallgutachter, 19 Kamerad*innen der FFW Bernau – LZ Stadt. (Foto: SV Pictures)

VU Wandlitz A11 Bernau

Tragischer Unfall in Schönerlinde

Am Sonntagmittag kam es ebenfalls zu einem schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge. Auf der Schönerlinder Chaussee in der Gemeinde Wandlitz kollidierten aus bisher unbekannten gründen zwei PKW so stark, dass die Feuerwehr Personen aus einem der Fahrzeuge schneiden mussten. Bei dem Unfall verstarb ein 64-jähriger Mann noch am Unfallort. Die 56-jährige Fahrerin des Gegenfahrzeuges und ihr 63-jähriger Beifahrer erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen.

Für die Zeit der Unfallaufnahme blieb die Straße komplett gesperrt. Der Sachschaden belief sich auf ca. 80.000 Euro, so die Polizei Brandenburg. (Foto: SV Pictures)

VU Schoenerlinde

Schwerer Unfall in Bernau

„Zum Glück“ ohne den Verlust von Menschenleben blieb ein schwerer Unfall in Bernau am Samstag gegen 11 Uhr in Bernau. Aus ungeklärter Ursache stießen im Kreuzungsbereich Sachtelebenstraße zwei PKW zusammen. Hierbei wurden mehrere Personen teils schwer verletzt. Der Bereich musste gesperrt werden und es kam zu langen Staus in der Umgebung. Neben Rettungsdienst, Notarzt und Polizei, waren 19 Kamerad*innen der Feuerwehr Bernau an der Unfallstelle im Einsatz. (Foto: Feuerwehr Bernau)

VU Bernau Sachtelebenstraße

Einsätze der Bernauer Feuerwehr

Gleich zu mehreren Einsätzen wurde auch die Bernauer Feuerwehr gerufen. Neben den Unfalleinsätzen, brannte es unter anderem in einem Wald bei Albertshof und Schmetzdorf. In beiden Fällen konnten die Brände schnell gelöscht und eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Auch sorgte angebranntes Essen in der Enzianstraße für einen größeren Feuerwehreinsatz. Insgesamt gab es in unserer Stadt am Samstag und Sonntag 8 Einsätze der Feuerwehr. Etwa 30 Kamerad*innen waren im Einsatz.

waldbrand bernau

Lagerfeuer und Wildcamper

Auch eine witterungsbedingte hohe Waldbrandgefahr ließ etliche Menschen nicht davon abhalten, Lagerfeuer zu entzünden. So etwa am Bernsteinsee in Ruhlsdorf. Hier war es in der Nacht zum Sonntag so voll, dass die Feuerwehr gerufen- und das Gelände geräumt werden musste. Auch anderenorts gab es einige Einsätze aufgrund von Lagerfeuern in Waldnähe.

Handgranate im Gorinsee

Eine im Wasser gefundene Stielhandgranate sorgte für einen Einsatz am Gorinsee. Insgesamt mussten etwa 120 Sonnenanbeter ihren Platz an einer kleineren Badestelle verlassen. Der große Strand am Gorinsee war von dem polizeilichen Einsatz nicht betroffen. Durch die Polizei wurde der Munitionsbergungsdienst alarmiert. Dieser barg die Stielhandgranate und im Anschluss konnte die Badestelle nach ca. drei Stunden wieder freigegeben werden. Bei dem Einsatz wurde die Polizei durch das Ordnungsamt der Gemeinde Wandlitz unterstützt, so die Polizei.

Geschwindigkeitskontrollen

Am 9. August führte die Polizei zwischen Eberswalde und Liepe, in Höhe der Schiffsanlegestelle eine beidseitige Geschwindigkeitsmessung durch da es immer wieder Beschwerden wegen Lärmbelästigung und zu schnellen Motorradfahrern gab. Hier sind 80 km/h vorgeschrieben. Die lange, gerade Strecke dieser Landstraße verleitet viele Fahrer, die Geschwindigkeit zu überschreiten. Zwischen 8.15 Uhr und 14 Uhr durchfuhren 600 Fahrzeuge und davon 75 Motorräder die Messstelle.

25 Motorräder (ein Drittel aller durchgefahrenen Motorräder) waren zu schnell unterwegs. Die höchste Geschwindigkeit eines Motorradfahrers betrug 167 km/h. 51 PKW- Fahrer überschritten die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Der traurige Rekord bei den PKW-Fahrern liegt bei 143 km/h.

Motorradunfall

Ausgerechnet während der Messzeiten ereignete sich in unmittelbarer Nähe zwischen Eberswalde und Liepe, gegen 13.25 Uhr ein Unfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Die Fahrerin eines PKW Renault und ein Motorradfahrer waren in Richtung Liepe unterwegs. Der Motorradfahrer überholte mehrere Fahrzeuge, als die Renaultfahrerin ebenfalls ausscherte zum Überholen. Beim Zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer und wurde mit schweren Verletzungen in das Eberswalder Krankenhaus gefahren. Die Renaultfahrerin erlitt einen Schock. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr betriebstüchtig. Der Sachschaden beträgt geschätzte 6.000 Euro. (Quelle: Polizeidirektion Ost)

Verwendete Quellen: Polizeidirektion Ost, Feuerwehr Bernau, SV Pictures, Bernau LIVE – Fotos zum Teil bearbeitet. (Unkenntlichkeit)

 


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