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Richtfest für die (Katschutz) Bootshalle im Bernauer Ortsteil Ladeburg

„SEG Gefahrenabwehr Wasser“

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Ladeburg: Nachdem im März 2024 der erste Spatenstich für die neue „Bootshalle“ der Feuerwehr in Ladeburg erfolgte, wurde nunmehr zum Richtfest geladen.

Zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr und Gäste trafen sich hierfür am gestrigen Mittwochnachmittag in der Zepernicker Straße. Gedacht ist die neue Halle zur Unterbringung eines Katschutz-Bootes der „SEG Gefahrenabwehr Wasser“ des Landkreis Barnim.

Bernaus Bürgermeister André Stahl, Ladeburgs amtierender Ortsvorsteher Jens Thaute und Löschzugführer Daniel Buchda sowie Ronny Lenzian als stellvertretender Stadtwehrführer griffen gemeinsam zum Hammer und schlugen die Nägel ins Gebälk. Dies allerdings vor der Halle symbolisch, da es sich bei dem Bau um eine Stahlkonstruktion handelt. Den Richtspruch trug Jens Thaute, der seit Jahren in der Ortswehr aktiv ist, vor: Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhet die geübte Hand. Nach harten, arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtkranz nun ins Land. … Drum wünsche ich, so gut ich’s kann, so kräftig wie ein Zimmermann, mit stolz empor gehobenen Blick der neuen Bootshalle recht viel Glück.“

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von Ahlen GmbH - Bild kann nicht geladen werden.  

Genau genommen soll an dieser Stelle bis zum Oktober 2024 eine Stahlbauhalle entstehen, da die Ladeburger Feuerwehr bisher so gut wie keine Unterstellmöglichkeit hat. Gemeinsam wollen die Stadt Bernau und der Landkreis Barnim an dieser Stelle knapp 300.000 Euro investieren. Hinzu kommt eine Slipanlage am Liepnitzsee, die etwa 200.000 Euro kosten wird.

Hintergrund der Investition ist die Aufteilung des Katastrophenschutzes des Landkreis Barnim, zu welchem auch eine Schnelle Einsatzgruppe „Gefahrenabwehr Wasser“ zählt. Insbesondere geht es hier zum Beispiel um Hochwasser, Gefahrgut- oder Schiffsunglücke, bzw. die Rettung von Menschen. Um hier schnellst- und bestmöglich helfen zu können, unterhält der Landkreis Barnim Katschutz-Boote, die zum Beispiel auch in Eberswalde und Oderberg stationiert sind.

Für den Bereich rund um Bernau hat der Löschzug Ladeburg die „Gefahrenabwehr Wasser“ des Landkreis Barnim und auch das Katschutz-Boot und diverse Technik sowie ein Fahrzeug aus Eberswalde übernommen.

Der Löschzug Ladeburg arbeitet seit Jahren in der Wasserrettung, verfügt über entsprechende Sonartechnik und unterhält zudem enge Kontakte zur Tauchgruppe der Wasserwacht Templin. Gemeinsam wurden hier bereits zahlreiche Einsätze durchgeführt. Zuvor haben die Feuerwehr Bernau sowie der Landkreis Barnim ein gemeinsames Konzept erarbeitet, welches den Ablauf der Wasserrettung optimieren soll.

Das aktuelle Boot selbst ist speziell für die Wasserrettung ausgestattet. Mit nur etwa 35 Zentimeter Tiefgang kann es nahezu auf allen Gewässern gefahren werden, es verfügt über eine Plattform für Taucher, bzw. über eine Bugklappe zur Aufnahme von geretteten Personen. Zudem bietet es Platz für zwölf Einsatzkräfte.

Am Rande der Veranstaltung kam es leider zu einem Verkehrsunfall. Ein Radfahrer stürzte und musste ärztlich versorgt werden.

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