Bernau / Barnim: Zu einem Flächenbrand kam es am gestrigen Mittwochmittag in Bernau. Nahe Birkholz brannten etwa 2 Hektar Feldfläche.
Wie wir gestern bereits informierten, ist es hierbei zu erheblichen Sichtbehinderungen in der direkten Umgebung sowie auf der Autobahn gekommen.
Da die Sichtbehinderungen immer stärker wurden, entschieden sich Feuerwehr und Polizei, die BAB 11 kurz nach dem Autobahndreieck Barnim in Richtung Norden zu sperren. Etwas später wurde zudem durch die Autobahnmeisterei auch die BAB10 in Richtung Autobahndreieck Barnim gesperrt. Vorsorglich wurden zudem die Schule und die Kita in Schwanebeck gewarnt.
Wie uns Feuerwehr-Einsatzleiter Kevin Richter von der Bernauer Feuerwehr auf Anfrage mitteilte, war bereits auf Anfahrt von Weitem eine starke Rauchentwicklung zu erkennen, weshalb man sich dazu entschied, weitere Feuerwehren aus der Region zu alarmieren.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren waren die Landwirte bereits dabei, mit schwerem Gerät Schneisen durch die Felder zu ziehen. Mit der Aktion sollte eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Zwischenzeitlich bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf einen Rinderstall ausweitet. Zum Glück drehte der Wind etwas und so zogen Qualm und Feuer Richtung Autobahn / L200 und nicht zu den naheliegenden Ställen.
Nach etwa 1,5 Stunden war der Flächenbrand dann so weit unter Kontrolle, dass eine Ausdehnung nicht mehr gegeben war. Neben Rettungsdienst und Polizei waren etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bernau Stadt, Birkholz, Rüdnitz, Zepernick, Schwanebeck, Blumberg sowie Ahrensfelde im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei könnten Mäharbeiten für das Geschehen verantwortlich sein. Die Kriminalpolizei führt nun Ermittlungen zur genauen Brandursache.