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Bernau: Prof. Dr. Marc Kriege übernimmt Chefarzt-Posten und neue Universitätsprofessur

Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg

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Bernau / Barnim: Mit Beginn des neuen Monats verzeichnet das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg eine personelle und akademische Weichenstellung in der Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie.

Wie das Immanuel Klinikum mitteilt, hat zum 1. Juli 2026 Univ.-Prof. Dr. med. Marc Kriege die Nachfolge von Dr. med. Georg Fritz angetreten, der sich am 30. Juni in den Ruhestand verabschiedet hat.

Der Wechsel an der Spitze der Abteilung geht mit einer bedeutenden akademischen Aufwertung für den Standort einher. Die Berufung von Prof. Kriege, der vom Universitätsklinikum Mainz nach Bernau wechselt, ist an eine neu geschaffene Universitätsprofessur an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) gekoppelt. Der Lehrstuhl ist dezidiert für das Fachgebiet „Anästhesiologie und Intensivmedizin mit Schwerpunkt interventionelle und operative kardiovaskuläre Versorgung“ eingerichtet worden.

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Hohe Expertise in der kardiovaskulären Intensivmedizin

Mit dem 48-jährigen Mediziner gewinnt das Universitätsklinikum einen ausgewiesenen Experten für die Versorgung kritisch kranker Patientinnen und Patienten. Prof. Kriege war zuletzt als bereichsleitender Oberarzt an der Universitätsmedizin Mainz tätig. Dort zeichnete er unter anderem für den Einsatz hochspezialisierter Herz-Lungen-Unterstützungssysteme – wie ECMO-, Impella- und LVAD-Systemen – verantwortlich.

Ein zentraler Schwerpunkt seiner bisherigen Arbeit liegt in der herzchirurgischen Intensivmedizin sowie der lückenlosen, spezialisierten Betreuung von schwerstkranken Herzpatienten vor, während und nach operativen Eingriffen. Durch die Kombination aus klinischer Leitung und akademischer Professur soll künftig die Verzahnung von moderner Patientenversorgung, Forschung und Lehre am Herzzentrum Brandenburg weiter gestärkt werden.

Spitzenmedizin für Brandenburg

„Wir freuen uns sehr, mit Professor Marc Kriege einen erfahrenen und hochqualifizierten Mediziner für unser Universitätsklinikum und Herzzentrum Brandenburg gewonnen zu haben“, sagt Geschäftsführerin Verena Plocher. „Er verbindet medizinische Exzellenz mit großer Erfahrung in der Versorgung schwer herzkranker Menschen. Mit seiner Expertise werden wir die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten weiter stärken und zugleich die enge Verbindung von Spitzenmedizin, Forschung und Lehre ausbauen. Unser Anspruch ist es, Spitzenmedizin für Brandenburg zu sichern und weiterzuentwickeln.“

Für Kriege ist der Wechsel nach Brandenburg eine bewusste Entscheidung: „Mich reizt besonders die Möglichkeit, in einem hoch spezialisierten Herzzentrum gemeinsam mit einem erfahrenen Team die Versorgung von Herzpatientinnen und Herzpatienten weiterzuentwickeln – verbunden mit der Chance, Forschung und Lehre an der MHB aktiv mitzugestalten.“

Der gebürtige Rheinland-Pfälzer absolvierte Studium und Facharztausbildung in Mainz. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert er sich seit Jahren berufspolitisch als Sprecher der Sektion Anästhesie, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin sowie in Forschung und Lehre und wurde an der Universitätsmedizin Mainz zum außerplanmäßigen Professor berufen.

Zum Klinikum

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg ist mit 290 Betten und knapp 800 Mitarbeitenden ein Krankenhaus der Grundversorgung mit den Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie ein Fachkrankenhaus für Herzmedizin. Insgesamt werden jährlich über 12.000 Patienten stationär und 29.000 Patienten ambulant versorgt.

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg bildet im Verbund mit der Immanuel Klinik Rüdersdorf, dem Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg sowie dem Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel das Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB).

Unsere Quelle(n): Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH. Titelbild: © Immanuel Albertinen Diakonie, André Köhn.

 

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