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Polizei ermittelt zu möglichem Raubdelikt in Bernau

Meldungen der PD Ost

Bernau / Barnim: Am frühen Morgen des 06.10.2026 wendeten sich Rettungskräfte an die Polizei, nachdem sie im Bereich Karl-Marx-Straße / Ecke Am Mahlbusen einen verletzten und alkoholisierten Mann versorgt hatten.

Nach ersten Erkenntnissen wurde der 21-Jährige zuvor von einem mutmaßlichen Jugendlichen unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Der Tatverdächtige befand sich nach Polizeiangaben in einer Gruppe mehrerer junger Personen, die dem Geschädigten laut dessen Angaben unberkannt waren. Im Anschluss entwendeten die Personen dem Mann sein Mobiltelefon, eine Bankkarte sowie den Personalausweis.

Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Barnim hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zu den Identitäten der beteiligten Personen aufgenommen.

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Prävention

Falsche Polizisten machten Kasse

Am Abend des 05.10.2026 wurde der Polizei ein Geschehen bekannt, welches sich im Tagesverlauf abgespielt hatte und eine Rentnerin um einen größeren Geldbetrag brachte.

Die hochbetagte Dame bekam gleich drei Anrufe von angeblichen Polizeibeamten, welche ihr die Geschichte von den gefassten Einbrechern auftischten, bei denen man Zettel mit den Anschriften potenzieller Opfer gefunden habe. Und auch der Name der Rentnerin hätte darauf gestanden. Die Polizei könne ihr bei der Sicherung ihrer Wertsachen und eventuell vorhandenen Bargeldes helfen. Dazu müsse sie das Ganze aber an „Kollegen“ übergeben, die sich extra zu ihr bemühen würden…

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Tatsächlich erschienen zwei Männer in wohl täuschend echt aussehenden Uniformen bei der Frau, die ihr auch noch angebliche Dienstausweise präsentiert haben sollen. Derart überzeugt von der Richtigkeit der Angaben übergab sie dem Duo rund 20.000 Euro.

Hier noch einmal einige wichtige Hinweise für den Umgang mit derartigen Drucksituationen:

  • Auflegen: Beenden Sie das Gespräch sofort. Die Polizei fordert nämlich niemals Geld oder Wertsachen am Telefon und verwahrt das Ganze auch nicht für Sie!
  • Prüfen: Rufen Sie eine vertraute Person an.
  • Stopp: Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte.
  • Im Notfall: Rufen Sie die Polizei unter der 110 an.

Wenn Sie diese Tipps beachten, schaffen es Betrüger erst gar nicht bis zu Ihrer Wohnungstür! Und somit nutzt denen dann auch ihre scheinbar amtliche Maskerade nichts. So denn Ganoven einmal nicht den Weg über ein vorheriges Telefonat suchen sollten und mit zusammengeschusterten Uniformteilen und gefakten Dienstausweisen direkt vor Ihrer Tür stehen, dann lassen Sie diese Personen nicht einfach in die Wohnung! Geben Sie zu verstehen, erst einmal bei der Polizei (entweder unter der 110 oder direkt in der zuständigen Inspektion) anrufen zu wollen. Dort kennt man die Einsätze aller Kolleginnen und Kollegen und kann unter Umständen sofort zu Ihrer Hilfe eilen. (im Wortlaut)

Genutzte Quelle(n): Polizeidirektion Ost

 

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