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VCD Brandenburg für Senkung des Tempolimits auf allen Straßen

Info des VCD Brandenburg

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Verkehr Bernau: Stau im Bereich Jahnstraße/Mühlenstraße – Grund sind Schachtsanierungen
S-Bahn S2: Bis 17. August 2020 SEV bei der S2 zwischen Bernau und Buch Info
Verkehrshinweis: Bis zum 15. August ist die Ortsdurchfahrt Melchow gesperrt
Covid-19: Mund- und Nasenschutz in Läden und ÖPNV weiterhin Pflicht. Beitrag
Neue Verordnungen: Alle Vorgaben zur aktualisierten Eindämmungsverordnung ab 27. Juni – Beitrag
Wetter am Montag: Anfangs stark bewölkt, später Auflockerungen bei bis zu 23 Grad

Bernau (Brandenburg): Ein Thema, welches uns seit Jahren begleitet und immer wieder für Gesprächsbedarf sorgt, sind die Höchstgeschwindigkeiten auf unseren Straßen.

Erst vor wenigen Tagen bekannte sich Grünen-Chef Robert Habeck ganz klar zu einer Senkung der bisherigen Höchstgeschwindigkeiten im Falle einer Regierungsbeteiligung. Auch der ökologische Verkehrsclub VCD Brandenburg fordert die Herabsetzung der Regelgeschwindigkeiten innerorts, auf Landstraßen und Autobahnen. 

Timm Buchholz stellvertretender Vorsitzender des VCD Brandenburg: „Tempo 120 auf Autobahnen rettet nicht nur Leben und spart rund drei Millionen Tonnen CO2, es senkt auch die Kosten für den Staat und sorgt für weniger Staus durch einen besseren Verkehrsfluss. Tempo 80 außerorts und Tempo 30 innerorts als Regelgeschwindigkeiten sind dazu ein klares Bekenntnis für mehr Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern.“

Seitens des VCD heisst es weiterhin:

“Tödliche und schwere Unfälle in Brandenburg besonders hoch

In Brandenburg liegt die Zahl der im Straßenverkehr getöteten oder schwerverletzten Personen bezogen auf die Einwohnerzahl seit Jahren weit über dem Bundesdurchschnitt. „Nach Angaben der Polizei Brandenburg starb im vergangen Jahr alle drei Tage eine Person in Folge eines Verkehrsunfalls. Eine der Hauptursachen ist dabei eine überhöhte Geschwindigkeit. Tempolimits sind eine der wirksamsten Maßnahmen, um diese Tragödien zu verhindern“, erläutert Timm Buchholz und kritisiert auch die Äußerung von Generalsekretär Paul Ziemiak (CDU), der die Diskussion und damit 2,7 Millionen Verkehrsunfälle und 3.046 Verkehrstote in Deutschland im Jahr 2019 als „Sommerlochthema“ bezeichnete.

Landesregierung muss sich für Tempolimits einsetzen

Mit einem Antrag wollen die Grünen jetzt zum 1. Januar 2021 Tempo 130 auf Autobahnen, Tempo 80 auf zweispurigen Landstraßen und Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit festschreiben lassen.

Und sie finden für diesen Vorschlag immer mehr Unterstützung. Neben dem VCD und den Umweltverbänden hat sich inzwischen auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat für ein Tempolimit ausgesprochen und selbst der ADAC hat seine ablehnende Haltung aufgegeben. „Wir sehen auch die brandenburgische Landesregierung in der Pflicht ein Tempolimit zu fordern und im Bundesrat hierfür zu votieren“, fordert Timm Buchholz, „Die Koalition hat sich zur Weiterführung und Entwicklung der Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ Ausgesprochen und sich die Reduktion der Verkehrsunfälle auf den Straßen Brandenburgs als eines der Hauptziele gesetzt. Das muss sich auch in deutlichen Ja für Tempolimits äußern.“

Der VCD Brandenburg setzt sich auch im Rahmen der Volksinitiative „Verkehrswende Brandenburg jetzt“ dafür ein, dass das Land Maßnahmen fördert, die die Verkehrssicherheit von Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden flächendeckend erhöht. Dazu gehört auch, den Ermessensspielraum zu Gunsten von Tempo 30 bei der Ausweisung auf Hauptverkehrsstraßen voll auszuschöpfen.

Wer die Volksinitiative unterstützen möchte findet die Unterschriftenliste und eine Karte der Sammelstellen und Briefkästen unter www.verkehrswende-brandenburg.de.”

Verwendete Quelle: VCD Brandenburg


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