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Wasserschaden an Grundschule Schönow: Mensa gesperrt, Sanierung läuft

Sanierung dauert etwa 1 Jahr

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Bernau / Schönow: Gut zehn Jahre nach der Eröffnung des Neubaus der Grundschule Schönow sorgt ein erheblicher Wasserschaden für erhebliche Einschränkungen im (Schul)alltag.

Weil an den Heizungsleitungen mindestens drei Leckagen aufgetreten sind, mussten die Mensa und umliegende Räume gesperrt werden. Die Sanierungsarbeiten laufen bereits auf Hochtouren, dürften nach Angaben der Stadt Bernau jedoch bis zu ein Jahr in Anspruch nehmen. Für das Schulessen im neuen Schuljahr ist bereits eine Übergangslösung organisiert.

Insgesamt sind rund 930 Quadratmeter im Erdgeschoss von den Feuchteschäden betroffen. Dazu zählen neben der Mensa und der Ausgabeküche auch das Foyer, Sanitär- und Haustechnikräume, ein Fachunterrichtsraum, ein Treppenhaus sowie angrenzende Flurbereiche.

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Schnelle Isolation und umfangreiche Sanierung

Nachdem Raumluftuntersuchungen in Teilen der Mensa eine erhöhte Schimmelbelastung gezeigt hatten, wurden die betroffenen Bereiche noch vor den Sommerferien gesperrt. Wie Bernaus Bürgermeister André Stahl betont, sei eine umfassende Sanierung unumgänglich gewesen. Die Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt und weiteren Fachämtern seien umgehend eingeleitet worden, sobald das genaue Schadensbild feststand. Stahl zeigt sich erleichtert darüber, dass die beauftragten Firmen die Behebung nun mit hohem Tempo vorantreiben.

Um einen Luftaustausch zu verhindern, wurde der Baustellenbereich akribisch vom übrigen Schulbereich getrennt und abgeklebt. Wie Baudezernentin Dunja Marx erläutert, geht es nach der Baustelleneinrichtung nun um den vollständigen Rückbau und die Entsorgung des durchfeuchteten Bodens sowie Teilen der Wände. Die beauftragte Fachfirma arbeite dafür auch an den Wochenenden, um die unterrichtsfreie Ferienzeit so effektiv wie möglich für lärmintensive Arbeiten zu nutzen.

Wasserschaden an Grundschule Schönow: Mensa gesperrt, Sanierung läuft

Ausweichkonzept für das Schulessen

Für die rund 400 Kinder, die täglich in der Schule zu Mittag essen, hat die Verwaltung gemeinsam mit Schulleiterin Astrid Huwe und dem Caterer eine zweigeteilte Lösung für das neue Schuljahr erarbeitet, so Fachdezernentin Yvonne Dankert-Schmidt:

  • Für die 1. Klassen: Im Haus 2 (Horthaus) wird eine neue Ausgabestelle eingerichtet, um den Schulanfängern einen eigenen, geschützten Rahmen für das Essen zu bieten.
  • Für die Klassen 2 bis 6: Das Mittagessen wird klassenweise direkt angeliefert. Dankert-Schmidt zeigt sich dankbar für die Flexibilität des Essensversorgers.

Robert Steffien, Leiter der städtischen Schulverwaltung, sichert zu, dass alle Eltern vor Schuljahresbeginn per Schreiben über den aktuellen Sachstand informiert werden. Bei Fragen steht die Verwaltung jederzeit als Ansprechpartnerin bereit.

Abschließend drückt Bürgermeister Stahl das Bedauern der Stadt aus: Alle Beteiligten seien über das Ausmaß des Schadens an dem erst wenige Jahre alten Gebäude erschrocken. Er bittet die Eltern um Verständnis für die Einschränkungen und versichert, dass die Sanierung unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen mit maximalem Einsatz vorangetrieben werde.

Genutzte Quelle(n): Stadt Bernau bei Berlin.

 

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