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Galerie Bernau zeigt interessante Wanderausstellung zum Humanismus

„Geschichte, Gegenwart und Zukunft des organisierten Humanismus“

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Bernau / Barnim: Das Atelier der Galerie Bernau bietet zwar keinen riesigen Ausstellungsraum, beherbergt derzeit jedoch eine beeindruckende Fülle an Geschichte und Gedanken.

Seit dem 24. Juli zeigt die Wanderausstellung „Geschichte, Gegenwart und Zukunft des organisierten Humanismus“ mehr als 2.000 Jahre humanistischer Entwicklung auf kompakter Fläche.

Die Konzeption der Schau stammt vom Historischen Arbeitskreis und dem Kulturhistorischen Archiv des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg. Inhaltlich spannen die Exponate und Infotafeln einen weiten Bogen – angefangen bei den Philosophen der Antike über die Freidenkerbewegung und den Widerstand gegen den Nationalsozialismus bis hin zu den Aufgaben einer modernen, vielfältigen Gesellschaft. Dabei steht nicht nur die reine Verbandsgeschichte im Vordergrund, sondern vor allem das Wirken von Menschen, die sich oft unter erheblichen Widerständen für Selbstbestimmung, Freiheit, Menschenrechte und Demokratie eingesetzt haben.

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Humanismus im Wandel der Zeit und im Alltag

Eröffnet wurde die Ausstellung von Karina Berg, der Vorsitzenden des Humanistischen Verbandes Nordbrandenburg und Landeskoordinatorin Brandenburg des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg. In ihrer Eröffnungsrede hob sie hervor, dass die Geschichte des Humanismus nicht ins Archiv gehöre, sondern dorthin, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

Neben dem historischen Rückblick beleuchtet die Schau auch die praktische Umsetzung humanistischer Werte in der Gegenwart. Gezeigt wird, wie der Humanismus heute in Bereichen wie Bildung, Beratung, Kinder- und Jugendarbeit, Seelsorge und sozialen Einrichtungen gelebt wird.

Friedensplakate werden ab heute in der Galerie Bernau gezeigt

Für die Region Bernau hat das Thema eine lange Tradition: Der Humanistische Verband Nordbrandenburg ist seit fast vier Jahrzehnten vor Ort aktiv. Er begleitet Menschen in verschiedenen Lebensphasen – unter anderem durch Freizeit- und Bildungsangebote, weltanschauliche Begleitung sowie die Organisation der JugendFEIER.

Vor dem Hintergrund, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland mittlerweile konfessionsfrei ist, versteht sich die Ausstellung als Impulsgeber. Sie soll aufzeigen, wie Freiheit, Verantwortung und das gesellschaftliche Miteinander ohne religiöse Anbindung gestaltet werden können.

Stationen der Wanderausstellung

Nach Stationen im Landtag Brandenburg und in der Bibliothek der Bundeswehr in Strausberg macht die Wanderausstellung nun in Bernau Halt.

  • Ort: Atelier der Galerie Bernau (Bürgermeisterstraße 4, 16321 Bernau bei Berlin)
  • Dauer: Bis zum 12. August 2026
  • Nächste Station: Im Anschluss reist die Ausstellung weiter an die Universitätsklinik Brandenburg an der Havel.

 

Unsere Quelle und Titelbild: Humanistischer Verband Deutschland | Berlin-Brandenburg

 

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