
Bernau / Barnim: Kunstunterricht unter freiem Himmel: Kurz vor Beginn der Sommerferien haben Schülerinnen und Schüler des Paulus-Praetorius-Gymnasiums die Trafostation direkt neben ihrem Schulgebäude in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandelt.
Unter der Anleitung des Bernauer Künstlers Marko Kalita gestalteten die Jugendlichen das Betriebshäuschen der Stadtwerke Bernau neu. Das Thema der gemeinsamen Aktion lautete „Toleranz und Vielfalt“.
Die Motive wurden vorab im Kunstunterricht entwickelt, mit den Stadtwerken Bernau abgestimmt und schließlich an einem Projekttag vor Ort umgesetzt. Künstler Marko Kalita zeigte sich begeistert vom Engagement der Jugendlichen: Es sei ihm ein Anliegen gewesen, zu vermitteln, wie Kunst außerhalb des Klassenzimmers wirkt und wie die Schüler dauerhaft etwas Positives für ihr eigenes Schulumfeld schaffen können.
Schutz vor Vandalismus und Aufwertung des Stadtbilds
Die Aktion ist Teil eines langjährigen Projekts des kommunalen Energieversorgers. Bereits seit 2012 lassen die Stadtwerke Bernau regelmäßig Trafostationen im Stadtgebiet und den Ortsteilen durch regionale Künstlerinnen und Künstler aufwerten. Stefan Kromczynski, Bereichsleiter Technischer Service bei den Stadtwerken, betont den doppelten Nutzen dieser Initiative: Neben einer Steigerung der Wohnqualität vor Ort zeige die Erfahrung, dass professionell gestaltete Flächen deutlich seltener Opfer von illegalen Schmierereien werden.
Die Entwürfe greifen dabei stets Bezüge zur direkten Umgebung auf. Dass sich die Schülerschaft im aktuellen Projekt intensiv mit ihrer eigenen Schulidentität auseinandergesetzt hat, freut auch den Energieversorger: Das bunte Endergebnis sei ein rundum gelungener Blickfang im Bernauer Stadtbild.
Unsere Quelle(n): Stadtwerke Bernau.