Nach dem tragischen Unfall bei Biesenthal: Warum der Abschied privat bleibt
In stillem Gedenken
Bernau / Biesenthal / Barnim: In diesen Tagen nehmen Familien, Freunde und unsere gesamte Region Abschied von den vier jungen Menschen, die bei dem tragischen Unfall auf der L200 bei Biesenthal so unvermittelt aus dem Leben gerissen wurden.
Es sind Tage der tiefen Trauer, des Innehaltens und des gemeinsamen Aushaltens eines unbegreiflichen Verlusts.
Uns erreichen derzeit Nachrichten von Leserinnen und Lesern, die nach einer Berichterstattung über die Beisetzungen und Gottesdienste fragen – schließlich stammten die Jugendlichen aus unserer Mitte, aus unseren Nachbarschaften und Vereinen.
Als Bernau LIVE-Redaktionsteam haben wir uns jedoch ganz bewusst entschieden, nicht mit unseren Kameras vor Ort zu sein und nicht über die einzelnen Trauerfeiern zu berichten.
So groß die Anteilnahme in unserer Region auch ist: Der Moment des Abschieds gehört unserer persönlichen Auffassung nach einzig den Familien, den Verwandten und den engsten Weggefährten. Er braucht einen geschützten, privaten Raum – frei von Öffentlichkeit und medialer Beobachtung. Der Schutz dieser Intimsphäre und der Respekt vor dem unmessbaren Schmerz der Hinterbliebenen stehen für uns an oberster Stelle.
Mit diesen Zeilen möchten wir Raum für das geben, was jetzt zählt: Mitgefühl und Zusammenhalt. Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei den Eltern, Geschwistern, Angehörigen und Freunden der Verunglückten. Wir trauern mit Ihnen.
Euer Bernau LIVE-Team