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Corona-Impfzentrum in Eberswalde nahm heute den Betrieb auf

Impfstart in Eberswalde

Bernau / Eberswalde: Bereits am vergangenen Freitag haben wir Euch Barnims erstes Corona-Impfzentrum in Eberswalde vorgestellt.

Nach Probeläufen in den vergangenen Tagen, nahm das Impfzentrum im Sportzentrum Westend am heutigen Mittwoch nunmehr offiziell seine Arbeit auf. Für heute wurden 70 Impftermine mit dem Impfstoff „Moderna“ vergeben.

Im Impfzentrum stehen in der Halle an der Heegermühler Straße 69A insgesamt sechs sogenannte Impfstraßen zur Verfügung. Angefangen wird erst einmal mit einer geöffneten Impfstraße die etwa 10-12 Personen pro Stunden abfertigen kann. Je nachdem wie Impfdosen vorhanden sind, ist das Impfzentrum von Montag-Freitag von 08-16 Uhr geöffnet. Durchgeführt werden die Corona-Schutzimpfungen von Vertragsärzten der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB).

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Die operative Leitung des Impfzentrums übernimmt die Johanniter-Unfall-Hilfe die von Freiwilligen der DLRG unterstützt werden. Zeitgleich werden auch weiterhin mobile Impfteams unterwegs sein. Wie Barnims Landrat Daniel Kurth mitteilte, sollen Fahrtkosten für Menschen, die nicht mobil sind, durch die Krankenkassen übernommen werden.

Beim Start des Impfzentrums waren u.a. mit vor Ort: Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft, Daniel Kurth, Landrat des Landkreises Barnim, Dipl.-Med. Andreas Schwark, Vorstand der KVBB, Ralf Opitz, JUH-Vorstandsmitglied Regionalverband Nordbrandenburg sowie Jessica Engmann, operative Leiterin Impfzentrum, Regionalverband Nordbrandenburg Johanniter-Unfall-Hilfe.

Impfzentrum Eberswalde, Bernau LIVE

Stimmen zur Eröffnung

Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft: „Wir bauen unsere Impfstrukturen wie angekündigt Schritt für Schritt in allen Landesteilen aus. Die Eröffnung des Impfzentrums in Eberswalde ist dafür ein sichtbarer Beleg. Ich danke allen Beteiligten, die das vor Ort ermöglicht haben. Aufgrund der aktuell geringen Impfstoffmengen können wir in den Impfzentren aber noch nicht so viele Menschen impfen, wie wir es uns eigentlich wünschen und es vor Ort organisatorisch auch möglich wäre. Das Tempo hängt von den Impfstoffherstellern ab.“

Dipl.-Med. Andreas Schwark, Vorstand der KVBB: „Aufbau, Organisation und Betrieb eines Impfzentrums ist eine hochkomplexe Aufgabe. Dazu zählen nicht nur ein gut durchdachter Innenausbau, komplexe und sichere IT-Strukturen und die Dienstplanung der Impfteams. Beim eigentlichen Impfprozess ist vor allem die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Schließlich handelt es sich um einen neuen Impfstoff, gegen den ich als Arzt aus medizinischer Sicht keinerlei Vorbehalte habe. Die zugelassenen Impfstoffe sind sicher. Der Piks der eigentlichen Impfung ist schlussendlich eine der einfacheren Aufgabe.“

Auch Landrat Kurth dankte allen Beteiligten für die gemeinsame Errichtung des Zentrums: „Unsere größte Sorge gilt derzeit den Impfstofflieferungen. Ich hoffe sehr, dass die Hersteller schnellstmöglich die Lieferungen nach Deutschland spürbar erhöhen. Das Impfzentrum und sein Team stehen bereit! Daneben wird der Landkreis weitere Impfangebote in den Kommunen ermöglichen. Auch dabei können wir auf starke Partner und viele Unterstützer in der Region bauen. Mit jeder Impfung werden wir unser gewohntes Leben schrittweise zurückgewinnen. Dieses Ziel ist alle Mühe wert.“

Ralf Opitz, Vorstandsmitglied im Regionalverband Nordbrandenburg, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.: „Wir freuen uns, mit dem Eberswalder Impfzentrum einen essentiellen Beitrag zur Immunisierung der Barnimer Bevölkerung gegen COVID-19 leisten zu können. In den letzten Wochen haben wir uns intensiv auf diese Aufgabe vorbereitet und sind nun startklar. Bei Vollauslastung werden wir bis zu 600 Impflinge mit 25 Mitarbeitenden betreuen können.“

Bis Anfang Februar sollen landesweit insgesamt elf Impfzentren starten. Eröffnet werden die nächsten Impfzentren am Donnerstag (28.01.) in Prenzlau, am Dienstag (02.02.) in Luckenwalde und am Mittwoch (03.02.) in Kyritz.

Die Impfzentren Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz erhalten den Moderna-Impfstoff.

Impftermine erhalten Personen ausschließlich über die zentrale Rufnummer 116117. 

Die Reihenfolge der Impfungen ist in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes festgelegt. Danach können folgende Personen zuerst geimpft werden:

  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Nur diese Personengruppen können jetzt telefonisch einen Termin vereinbaren. Sobald weitere Personengruppen Impftermine vereinbaren können, wird darüber informiert. 

Corona-Schutzimpfungen in Brandenburg – Infos und häufige Fragen

Relevante Infos: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/

Verwendete Quellen: Bernau LIVE / Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV)

 

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