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Sturmtief: Feuerwehr Bernau in Alarmbereitschaft – Erste Einsätze

Bitte bleibt zuhause!

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Barnim: Auch wenn das vorhergesagte Sturmtief „Zeynep“ im Augenblick noch in unsere Richtung unterwegs ist, so gab es bereits jetzt die ersten sturmbedingten Feuerwehreinsätze in Bernau.

Währenddessen wurden alle verfügbaren Einsatzkräfte in die Bernauer Wache gerufen. Von hier aus sollen die Einsätze in der bevorstehenden Nacht zentral koordiniert werden. Unter den aktuell etwa 60 Kamerad:innen ist auch Bernaus Bürgermeister André Stahl. In seiner Aufgabe als Bürgermeister will er nahe am Geschehen sein um im Notfall schnell helfen zu können. Er dankte zudem den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft in den vergangenen Tagen und in der kommenden Stunden und wünschte allen eine „ruhige“ Nacht.

Viel Zeit zum Dank sagen blieb allerdings nicht. Denn nur kurze Zeit später rief der nächste Alarm. In Schönow fiel ein großer Ast auf die Straße und in der Oranienburger Straße versperrte ein umgefallener Baum die Fahrbahn.

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Wir werden heute Nacht die Feuerwehr begleiten und später berichten. Sachstand: 21:55 Uhr

Auch wenn uns der heute Freitagmorgen noch mit Sonne und beinahe ohne Wind begrüßte, so werden bereits zum Abend erneute schwere Unwetter erwartet. Eine offizielle Warnung vor Sturm gilt nach jetzigem Stand seit 20 Uhr. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) müssen wir uns ab heute Abend auf Unwetter mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 km/h in exponierten Lagen einstellen.

Es wird ausdrücklich davor gewarnt, sich in Parks oder Wäldern aufzuhalten. Auch solltet ihr lose oder leichte Gegenstände im Außenbereich entfernen oder entsprechend sichern. Allein im Landkreis Barnim wurden am gestrigen Donnerstag 306 Einsätze der Feuerwehr und des THW gezählt. (Beitrag)

Nachtrag am Samstagmorgen

Sturmtief: Auch wenn sich der Wind so langsam beruhigt und die Unwetterwarnungen vor wenigen Minuten aufgehoben wurden, so haben die Feuerwehren der Region noch allerhand zu tun. Neben zahlreichen Einsätzen der Bernauer Feuerwehr, verzeichnete die Leitstelle NordOst in Eberswalde bis zum Samstagmorgen etwa 450 Einsätze. Etwa 200 befinden sich zur Zeit noch in der Abarbeitung.

Schwerpunkt der Notfallmeldungen bilden weiterhin umgestürzte Bäume, vielfach gehen auch Meldungen zu gerissenen Strom- und Telefonleitungen ein. Im Bereich Eberswalde führt dies aktuell zur Bekämpfung eines Waldbrandes, welcher vermutlich durch ein gerissenes Stromkabel verursacht wurde. In der Gemeinde Nordwestuckermark sind die örtlichen Feuerwehren und Kräfte vom Technischen Hilfswerk zur Versorgung mit Notstrom für eine Pflegeeinrichtung im Einsatz, so die Leitstelle in einer ersten kurzen Zusammenfassung.

Später mehr zum Thema.

Es wird dringend darum gebeten, Meldungen zu umgestürzten Bäumen, von denen keine akute Gefahr für Personen oder den Verkehr ausgehen, zu einem späteren Zeitpunkt an die Leitstelle zu melden und den Notruf für dringende, vor allem medizinische Notfallmeldungen freizuhalten.

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