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Sturmberuhigung: Kleine Bilanz zu den Einsätzen in Bernau und Barnim

Dank an alle Einsatzkräfte

Bernau / Barnim: So langsam beruhigt sich die stürmische Wetterlage in unserer Region, wenngleich noch immer teils kräftige Winde den Barnim durchziehen.

Für die Leitstelle Nord/Ost in Eberswalde und alle angeschlossenen Wehren entspannt sich die Lage nach vielen Stunden im Einsatz allmählich. An beiden Sturmtagen wurden über die Leitstelle Nord/Ost knapp 2.000 Feuerwehreinsätze gezählt!

Bis zum heutigen Nachmittag wurden im Landkreis Barnim 463 wetterbedingte Einsätze gezählt. Hinzu kommen noch 436 Einsätze im Landkreis Oberhavel sowie 325 Einsätze in der Uckermark. Alle genannten Landkreise werden von der Leitstelle Nord/Ost koordiniert. Hier gingen gerade auch Samstagmorgen so viele Notrufe ein, dass darum gebeten wurde, nur im Notfall anzurufen. Der Plan zur Abarbeitung summierte sich am Samstagvormittag auf über 200 gemeldete Ereignisse. Da eine Vielzahl von Einsatzmeldungen auch direkt in den Feuerwehrgerätehäusern aufgenommen wurden, dürfte die Zahl der tatsächlichen Einsätze aber wesentlich höher sein, so die Leitstelle. Unterstützt wurden die Einsätze im Übrigen auch vom THW.

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Wie auch beim Sturmtief vom Donnerstag waren es überwiegend umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste. Auch wenn große Schäden meist ausblieben, so traf es hier und da dann doch einige Dächer oder Häuser auf denen Bäume fielen. Schwerverletzte oder getötete Personen sind im Einzugsbereich der Regionalleitstelle NordOst zum Glück nicht zu beklagen. Allerdings wurden insgesamt 5 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Rahmen von Einsätzen leicht verletzt.

Wie wir gestern Abend bereits informierten, haben wir einige Stunden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bernau begleitet. Hier wurden alle verfügbaren Kameraden in die Bernauer Wache gerufen. Von hier aus wurden die Einsätze zentral koordiniert. Unter den insgesamt im Einsatz befindlichen 80 Kameraden war gestern Nacht wie auch am heutigen Vormittag, Bernaus Bürgermeister André Stahl, der das Geschehen mit Bangen  beobachtete und seinen Dank an alle Einsatzkräfte richtete.

Bis weit nach Mitternacht hielten sich die Bernauer Einsätze ein Grenzen. Hier und da gab es ausgelöste Alarmanlagen oder kleinere umgestürzte Bäume. Später sowie am Morgen nahmen dann die Einsätze zu. Im Tageslicht wurde das Ausmaß vielerorts erst sichtbar und die eingehenden Notrufe wurden mehr. Bis zum Nachmittag waren die Bernauer Wehren mit 16 Fahrzeugen fast ununterbrochen im Stadtgebiet unterwegs. So unter anderem in der Bernauer Waldsiedlung, hier stürzte ein großer Baum auf ein Haus.

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Auch die benachbarten Weheren hatten alle Hände voll zu tun. So etwa die Feuerwehr Biesenthal. Sie wurden bis zum Nachmittag zu insgesamt 86 Einsätzen gerufen und waren seit der Nacht faktisch pausenlos unterwegs. Auch hier waren lose Äste und umgestürzte Bäume die Hauptursache. Am Morgen musste sogar der Ortseingang kurzzeitig gesperrt werden, da zu viele Äste auf der Fahrbahn lagen. Im Augenblick sind die Kameraden in den Wohnsiedlungen unterwegs und arbeiten weiterhin gemeldete Schäden ab. Aufgrund vieler loser Äste und bedrohlich stehender Bäume wurde am Nachmittag der Rundweg rund um den Wukensee gesperrt. Auch die Feuerwehren der Gemeinde Wandlitz waren beinahe pausenlos im Einsatz.

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Wie die Leitstelle Nord/Ost mitteilte, waren neben versperrten Straßen ebenfalls Verkehrswege der Deutschen Bahn vom Unwetter stark betroffen. Mehrfach sind auch zum aktuellen Zeitpunkt Feuerwehren im Einsatz, um diese von umgestürzten Bäumen oder Masten zu befreien. In einigen Fällen stehen die Einsatzkräfte durch zusätzliche Beschädigungen an den stromführenden Oberleitungen hierbei vor besonderen Herausforderungen. Aufgrund des Sturms konnten bei einigen Einsätzen vorerst nicht die Drehleitern genutzt werden.

Im Bereich Eberswalde kam es am Morgen zur Bekämpfung eines Waldbrandes, welcher vermutlich durch ein gerissenes Stromkabel verursacht wurde. In der Gemeinde Nordwestuckermark waren am Samstag die örtlichen Feuerwehren und Kräfte vom Technischen Hilfswerk zur Versorgung mit Notstrom für eine Pflegeeinrichtung im Einsatz.

Auch wenn sich die exponierte Wetterlage vorerst beruhigt hat, so dürften in den kommenden Stunden noch zahlreiche Einsätze folgen und die meist freiwilligen Kameraden in Atem halten. An dieser Stelle allen einen großen Dank. Im weiteren Verlauf werden sich die örtlichen Bauhöfe um die Aufräumarbeiten kümmern.

An beiden Sturmtagen wurden insgesamt über die Leitstelle Nord/Ost in Eberswalde 1.957 Feuerwehreinsätze gezählt. Beim Rettungsdienst waren es 619. Stand von 15 Uhr.

Verwendete Quellen: Landkreis Barnim, Leitstelle Nord/Ost, Feuerwehr Bernau, Feuerwehr Biesenthal, Bernau LIVE

 

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