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Barnim: Wolf spazierte am Straßenrand bei Werneuchen

Etwa 22 Wolfsrudel in Brandenburg nachgewiesen

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Werneuchen (Barnim): Nicht schlecht staunte Janina am heutigen Morgen als sie von ihrer Nachtschicht nach Hause fuhr.

Offenbar ruhig und entspannt schlenderte ein Wolf durch die Gegend und genoss die Morgensonne. Ziemlich unbeeindruckt vom noch ruhigen Straßenverkehr lief er gegen 06.40 Uhr einfach an der Straße entlang.

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Zwar gab es bereits Wolfs-Sichtungen im Barnim, jedoch hielten sich diese in unserer direkten Umgebung bisher relativ selten.

Vor gut 2 Jahren berichtete Bernau LIVE über Hinweisschilder vor Wölfen in Bernau Waldfrieden. Gemeinsam gingen wir mit einem Sachverständigen und dem RBB auf Spuren- und Lossuche.

Robert Franck, Wolfsbeauftrager des Landesjagdverbandes Brandenburg (LJVB) sagte uns damals:

„Gerade jetzt ist das plötzliche Auftauchen eines Wolfes an fast jedem Ort in Brandenburg möglich. Auch wenn gesunde Wölfe in der Regel die unmittelbare Nähe zu Menschen meiden, ist alles zu unterlassen, was diese als Anfüttern verstehen könnten. Bei direktem Wolfskontakt rate ich Spaziergängern, sich bemerkbar zu machen und nicht in Panik zu verfallen. Hunde sollten zu deren Sicherheit angeleint bleiben.“

Das Landesamt für Umwelt informiert hierzu:

Zum ersten Mal nach langer Abwesenheit wurden im Jahr 2000 wieder wildlebende Wölfe in Deutschland, in der sächsischen Lausitz, geboren.

In Brandenburg erfolgte die erste territoriale Ansiedlung eines Wolfspaares im Jahre 2007 im äußersten Südosten des Landes. 2009 wurden erstmals seit über einem Jahrhundert Wolfswelpen in Brandenburg aufgezogen. Seitdem ist der Bestand kontinuierlich angewachsen.

Im Wolfsjahr 2016/2017 wurden im Land Brandenburg 22 Wolfsrudel und drei Paare nachgewiesen. Hinzu kommen 5 Gebiete mit unklarem Status.

Der Wolf ist zahlreichen Gefährdungen beispielsweise durch Straßenverkehr und illegale Tötungen ausgesetzt. Er unterliegt dem Naturschutzrecht und darf nicht gejagt werden. Einzelne Übergriffe von Wölfen auf Schafe zeigen, dass die Wiederansiedlung im Land nicht ohne Konflikte verläuft. Nutztierhalter müssen besondere Maßnahmen zum Schutz ihrer Tiere ergreifen, um Übergriffe zu verhindern.

Hierzu wurde die mit Unterstützung des IFAW die Informationsbroschüre: “Mit Wölfen leben” vom Landesamt für Umwelt über die Tierseuchenkasse an alle Nutztierhalter (Schafe, Ziegen) in Brandenburg versandt. Die darin enthaltenen Informationen zu bewährten Herdenschutzmaßnahmen, Fördermöglichkeiten und Schadensausgleich sollen helfen, unbegründete Ängste abzubauen und Konflikte möglichst zu vermeiden.

Einen aktuellen und kompletten Überblick über Wölfe in Brandenburg gibt die vom Brandenburger Umweltministerium heraus gegebene Broschüre “Wölfe in Brandenburg – Eine Spurensuche im märkischen Sand“. Auf 152 reich illustrierten Seiten erfährt der Leser alles Wissenswerte über die geschützte Tierart, ihren Lebensraum und das Brandenburger Wolfsmanagement. (Quelle: https://lfu.brandenburg.de/info/wolf)

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