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Kämpferische Glanzleistung der Bernauer BärInnen gegen Schwedt

Handball aus Bernau

HSV Bernauer Bären – Oberliga weibliche Jugend B

Bernau (Barnim): Am vergangenen Sonntag empfing die weibliche B-Jugend unseres HSV Bernauer Bären seine Gäste vom SSV PCK 90 Schwedt in der “Bärenhöhle“, der Bernauer Erich-Wünsch-Halle.

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Nach dem Aufstieg beider Teams in Brandenburgs höchste Spielklasse, war dies das Erste Wiedersehen beider Mannschaften auf dem Parkett. In der Spielserie 2016/2017 gingen die Siege jeweils an die Gastgeber (18:13 in Schwedt, 22:10 in Bernau). Entsprechend wollten die Jungbärinnen diese Oberliga-Partie gegen Schwedt unbedingt für sich entscheiden.

Der Start der Begegnung war von hoher Nervosität auf beiden Seiten geprägt. Viele technische Fehler (Pass- und Fangfehler auf Bernauer-, Schrittfehler auf Schwedter Seite) ließen das Match unansehnlich auf die ca. 70 Zuschauer wirken. Die Bärinnen konnten trotz dem mit 2:1 Toren in Führung gehen. Nachdem sich die Fehlerquote positiv stabilisierte, sorgte eine nicht optimale Wurfauswahl der Bernauer Mädchen dafür, dass Schwedt ausgleichen und bald darauf mit 6:3 Toren in Führung ging (15. Spielminute). Ab diesem Moment stand die Bernauer Abwehr sehr sattelfest: erstmalig in dieser Saison kämpften die Gastgeberinnen extrem geschlossen miteinander und nicht nur nebeneinander. So holten die Hussitenstädterinnen Tor für Tor auf; Pausenstand 7:7.

Nach der Halbzeit wollten die Gastgeberinnen weiter so konzentriert und kompromisslos agieren, wie vor der Pause. Dies gelang den Bärinnen: defensiv wurde kaum eine Wurfchance zugelassen, im Angriffsspiel gelangen einige gut herausgespielte Tore, Führung mit 10:7 Toren. Dann wieder eine Schwächephase im Bernauer Offensivspiel, was dazu führte, dass Schwedt auf ein Tor verkürzen konnte (10:9). Diese Tordifferenz hielten die Jungbärinnen bis zum 12:11.

Es waren noch knapp 4 Minuten zu spielen, die Crunch-Time (geeignet nur für Zuschauer mit einem gesunden Herz-Kreislauf-System) begann: Die Gäste aus der Uckermark bekamen einen 7-Meter-Strafwurf zugesprochen, unsere Eva konnte diesen großartig parieren. Bernau im Angriff, brachte den Ball nicht im gegnerischen Tor unter, noch 1:30 Minuten Spielzeit. Die Abwehrorganisatorin der Bärinnen bekommt, von den ansonsten guten und umsichtigen Schiedsrichtern aus Eberswalde, eine nicht nachvollziehbare Zwei-Minuten Zeitstrafe aufgebrummt. Die Barnimerinnen müssen das Match also in Unterzahl beenden. Schwedt kann zum 12:12 ausgleichen.

Eine mannschaftliche Energieleistung bringt unsere HSV-erinnen wieder in Führung (13:12). Eine neuerliche Glanzparade von Eva lässt einen gut vorgetragenen Angriff der Gäste verpuffen, noch 35 Sekunden bis zum Abpfiff. Die Jungbärinnen, sehr abgebrüht, spielen die Zeit herunter, woraufhin die Schiedsrichter den Angriff regelkonform wegen “passivem Spiel“ abpfeifen. Ballbesitz für Schwedt am eigenen Strafraum, nur noch 10 Spielsekunden. Die Gäste glauben nicht mehr an ihre Chance zum Ausgleich. Kurz darauf haben unsere Bernauer Bärinnen ihren zweiten Saisonsieg eingefahren und liegen sich überglücklich in den Armen. Die Halle kocht!

Einen Schönheitspreis konnten die Bärinnen mit diesem verdienten Sieg nicht gewinnen. Aber es gab wieder positive Effekte zu beobachten:

Das Team scheint mannschaftlich noch enger zusammengerückt zu sein.

Erstmalig in dieser Saison konnte eine Verteidigungsarbeit auf aller höchstem Niveau gezeigt werden.
Die Konzentration und Spannung konnte über die gesamte Spielzeit, auch in Halbzeit Zwei, hoch gehalten werden.
Lediglich offensiv gab es am vergangenen Sonntag einige Probleme, wofür die niedrige Torausbeute spricht.

Am Ende zählt aber nur der verdiente doppelte Punktgewinn für die Bernauer Bärinnen. Die Zuschauer sahen, trotz Magerkost an Toren, eine an Spannung kaum zu überbietende Begegnung. Mit nun 4:10 Punkten hat unsere Bernauer Mannschaft nun etwas Puffer zum Tabellenende und ist diesbezüglich im Soll. Das Bärinnen-Team dankt seinen Anhängern herzlich für die lautstarke Unterstützung!

Der HSV Bernauer Bären spielte mit: Nina und Eva (im Tor); Emily (5 Tore), Jasmin (3 Tore), Johanna (2 Tore), Lena, Isabella, Celina (jeweils 1 Tor), Emilie, Yasmin, Aylin, Lucie und Katharina.

Redaktion Spielbericht: Marcus Doer

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