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Jugendfestival in Bernau – mit leider enttäuschenden Besucherzahlen

"BE NOW. Back to normal“

Bernau / Barnim: Am vergangenen Wochenende verwandelte sich der Bernauer Stadtpark in eine Art Festival-Location für Jugendliche aus und um Bernau.

Mit großem Aufwand und mit Liebe zum Detail von der Stadt Bernau organisiert, sollte an zwei Tagen getanzt, gefeiert oder gechillt werden. Leider ging das Konzept am vergangenen Wochenende nicht auf und so verirrten sich leider nur sehr wenige Jugendliche in den Bernauer Stadtpark. 

Woran es lag, lässt sich nur spekulieren. Vielleicht war es das falsche Programm, der mitunter kräftige Regen oder mit dem letzten Ferienwochenende und zahlreichen Einschulungen, ein ungünstiger Zeitpunkt. Allerdings gab es 2018 bereits eine ähnliche Veranstaltung, die einen ähnlichen Besuchermangel zu beklagen hatte.

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Bereits zum Beginn des Festivals am Freitag zeichnete es sich ab, dass man die Erwartungen wohl erheblich runterschrauben muss. Der angekündigte Flohmarkt floppte und das Interesse an gemeinsamen Koch-Workshops oder Graffiti-Kursen hielt sich in Grenzen. Auch am Abend gelang es D-Jane Kathrin nicht, die Tanzfläche vor der großen Bühne voll zu bekommen. Nur eine Handvoll Jugendliche verirrten sich in den extra für das Festival abgesperrten Bernauer Stadtpark – geregnet hatte es hier im Übrigen nicht. Zum Open-Air Kino versammelten sich dann vielleicht 50 Menschen vor der LED Leinwand. Gezeigt wurde der Film „Systemfehler. Inge tanzt“, aus dem Jahre 2013. Gegen 23 Uhr war dann Feierabend und viele Händler dürften sich gefreut haben, denn sie standen sich meistens untätig die Beine in den Bauch und warteten vergeblich auf Kunden und Umsatz.

Der Samstag startete dann zum Glück mit „etwas mehr“ Besucher. Auch hier lockten am Tage verschiedene Mitmach-Aktionen und Workshops. So etwa der Graffiti-Workshop mit Künstler Oliver Bock, gemeinsames Kochen mit der Lobetaler Outdoor-Küche, Basketball, Fußballbillard, Bubble Soccer oder Kurse zur Selbstverteidigung.

Am frühen Abend gehörte die Bühne dann dem „open Mic“. Junge Künstler aus der Region konnten hier performen. Leider waren auch hier kaum Besucher am Start und zudem sorgte einsetzender Regen nicht gerade für die beste Stimmung. Insofern war auch die Enttäuschung bei den Künstlerinnen sehr groß. So etwa bei Lucidez. Wir hatten sie in einem Beitrag 2021 vorgestellt und waren erstaunt, wie sie sich entwickelt hat und hätten ihr und den anderen tosenden Applaus und eine volle Location von Herzen gegönnt.

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Nachdem die Eastside Fun Crew auf klitschnassem Boden für gute Stimmung sorgten und im Regen tanzten, bereiteten sich die Bands des Abends auf ihre Auftritte vor. Währenddessen verteilten Mitarbeiter der Stadt Bernau Regenponchos, die für zumindest trockene Kleidung sorgen sollten.

Auf dem Plan standen die Bands „Büro 21“ mit Hip Hop und „TOM ALLAN & THE STRANGEST“ mit so einer Art Indie-Rock. Auch sie gaben ihr bestes und rockten den Bernauer Stadtpark, allerdings fehlte auch hier das Publikum um gute Konzert-Stimmung aufkommen zu lassen. Der Abend endete dann gegen Mitternacht mit Musik von DJ Frank Ungefug.

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Wenngleich sich die Stadt Bernau, bzw. das Kulturamt mit den Jugendkoordinatoren sehr viel Mühe gegeben haben eine tolle Veranstaltung für die Jugend unserer Stadt auf die Beine zu stellen, so muss man leider feststellen, dass es zum zweiten Mal floppte. Ganz sicher war hier nicht nur der Regen ausschlaggebend.

Anbei einige Eindrücke beider Tage.

Am kommenden Wochenende:  BEER NOW OPEN – Open-Air-Festival in Bernau bei Berlin

 

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