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3 Weihnachtsbäume auf einen Streich in Bernau und Biesenthal

Weihnachtsbäume aufgestellt

Bernau / Biesenthal: Etwa 9 Stunden waren wir heute unterwegs um LIVE dabei zu sein, wenn in Bernau und Biesenthal die Weihnachtsbäume aufgestellt werden.

Die Aktion hört sich erst einmal nicht wirklich spannend an, wenn man aber betrachtet, welch ein Aufwand dahinter steckt, dann wird daraus ein Tag mit vielen netten Menschen, technischem Know-how und interessante Einblicke.

Unser Tag begann heute gegen halb 8 im Bernauer Ortsteil Schönow. In der Hans-Sachs-Straße sollte der Baum stehen, welcher in den kommenden Wochen den Bernauer Marktplatz schmücken soll. Vor Ort warteten bereits Mitarbeiter des Bernauer Stadtforst, die sich um die Fällung der etwa 20 Jahre alten Nordmanntanne kümmerten.

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Vor 20 Jahren bekam der Hausherr die Tanne zum 40. Geburtstag geschenkt. Aus dem kleinen Mitbringsel wurde eine stattliche Tanne mit gut 10 Meter Höhe, die damals vermutlich zu dicht am Haus eingepflanzt wurde. Heute sollte der Tag sein, an dem sie vom Grundstück auf den Marktplatz zog.

Nachdem der Baum zu Fall gebracht wurde, sorgte ein 50 Tonnen-Kran der Firma “CITYKRAN” dafür, dass der Baum sicher vom Grundstück auf den bereits wartenden LKW der Firma Hoffmann verladen wurde. Unter dem wachsamen Auge von Jörg Schneider (BMS Mietpartner), der bereits mehrere Jahre für den Ablauf zuständig ist, klappte dies ohne weitere Probleme.

Als alles verladen war, ging es im Konvoi und in Begleitung der Barnimer Polizei quer durch die Stadt zum Bernauer Marktplatz. Nachdem der Baum hier entladen wurde und am Kran hing, dauerte das Aufstellen gerade einmal 10 Minuten.

Von hier aus ging es nach Bernau Nibelungen. Hier wartete ebenfalls ein etwa 20 Jahre alter Baum auf seine Bestimmung. Der Ablauf war ähnlich der Aktion zuvor. Etwa 5 Mitarbeiter*innen der Firma GalaBau Hoppe aus Bernau hatten hier schon alles vorbereitet, so dass die Verladung nur wenige Minuten dauerte. Unter der sicheren Begleitung der Polizei, ging es dann über die Börnicker Chaussee in Richtung Platz am Steintor. Mit Sorgfalt und Fingerspitzengefühl stand auch hier nach wenigen Minuten der etwa 1000 kg schwere Baum, für dessen Aufstellung die WOBAU verantwortlich ist.

Welcher nun von beiden der Schönere ist, überlasse ich einfach mal Euch. Denn es wird gemunkelt, dass sich die Stadt, die den Baum am Marktplatz aufstellt, sich ein kleines Battle mit der WOBAU um den Schöneren Baum liefert 😉 In den kommenden Tagen erhalten beide Bäume noch zahlreiche Lichter und eine weihnachtliche Dekoration.

Nach einer kleinen von der WOBAU zur Verfügung gestellten Stärkung ging es mit dem Kran und den Container ab nach Biesenthal. Auch hier sollte ein Weihnachtsbaum den Marktplatz am Rathaus schmücken.

Allerdings benötigte man hier etwas mehr Zeit als bei den vorherigen Standorten. Grund hierfür war die Lage des auserwählten Baumes in der Biesenthaler Wagnerstraße. Während die bisherigen Bäume relativ an nahe der Straße standen, so harrte die Serbische Fichte geschätzte 20 Meter tief auf dem Grundstück und sehr dich an einem Wohnhaus aus. Hier galt es, besondere Vorsicht walten zu lassen. Zwar war der Kran für 50 Tonnen ausgelegt, aber mit jedem Meter Entfernung verringert sich das zu hebende Gewicht erheblich.

Für die Familie, auf deren Grundstück der Baum bereits 45 Jahre stand, begannen bange Minuten. Nachdem alle Beteiligten mit Kaffee und Gebäck versorgt wurden, ging es auch schnell an die Arbeit. Vorsichtig wurden Äste in Bodennähe beseitigt und die Technischen Dienste Biesenthal begannen damit den Stamm zu durchsägen, während der Kran den Baum sicherte. Nachdem der Baum frei hing, wurde dieser quer über das Grundstück auf die Straße gehoben und anschließend verladen.

Beim Eintreffen auf dem Biesenthaler Marktplatz war es schon beinahe dunkel. Relativ schnell gelang es dann den Arbeitern, den Baum aufzustellen. Bürgermeister Carsten Bruch schwärmte von “seiner” Fichte, wenngleich sie hier und da vielleicht einige kleine “Schönheitsreparaturen” braucht und freute sich auf die in den kommenden Tagen anzubringende Beleuchtung.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten neben der Barnimer Polizei und den Mitarbeitern vom Bernauer Stadtforst die Firmen Galabau Hoppe, Firma Hoffmann, City Kran und BMS Mietpartner Bernau.

Wir danken allen Beteiligten für den wirklich tollen Job, bei dem jeder mit Herzblut dabei war.

Anbei einige Bilder. Wir laden in Kürze noch ein kleines Video hoch – Habt noch etwas Geduld.

 

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