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Warnstreik bei der Deutsche Post – auch im Zustellstützpunkt Bernau

Entgelterhöhung von 15 Prozent

Bernau / Barnim: Am heutigen Freitagmorgen legten auch im Bernauer Zustellstützpunkt etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Post ihre Arbeit nieder um sich am Warnstreik zu beteiligen.

Aufgerufen hierzu hat die Gewerkschaft ver.di nachdem am Donnerstag die zweite Tarif-Verhandlungsrunde ohne Ergebnis auseinandergegangen ist. Sie beteiligen sich am bundesweit ausgerufenen Warnstreik bei dem es um etwa 160.000 Tarifbeschäftigte der Deutschen Post AG geht.

Wie in Bernau bei Berlin, haben unzählig Beschäftige am heutigen Freitag ihre Arbeit niedergelegt um für eine höhere Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung zu kämpfen. Konkret geht es bei den Tarifverhandlungen darum, dass es der Arbeitgeber für nicht vertretbar hält, einen Ausgleich von Reallohnverlusten in Höhe von 15% zu übernehmen.

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Seitens ver.di heisst es hierzu: „Die Arbeitgeber haben sich sehr deutlich geäußert, dass sie nicht bereit sind, den Reallohnverlust und die Inflation auszugleichen. Dies sei nicht finanzierbar. Diese Sichtweise ist für uns nicht akzeptabel“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. „Scheinbar zählen für die Arbeitgeber die Fakten nicht. Unsere Tarifforderungen sind notwendig, gerecht und machbar.“

Der überwiegende Teil der ver.di-Mitglieder bei der Deutschen Post AG habe ein niedriges Einkommen und könne Reallohnverluste schlichtweg nicht verkraften, so Kocsis weiter. „Dass die Arbeitgeber den Ausgleich von Reallohnverlusten verweigern, ist angesichts der Milliardengewinne des Konzerns eine Provokation.

Insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen, zu denen der Großteil der Beschäftigten bei der Deutschen Post AG gehört, sind überdurchschnittlich von der anhaltend hohen Inflation betroffen, da sie einen großen Anteil ihres Nettoeinkommens für Nahrungsmittel und Energie aufbringen müssen. 140.000 der 160.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG sind in den Entgeltgruppen 1 bis 3 eingruppiert, was einem Monatsgrundentgelt zwischen 2.108 und 3.090 Euro brutto entspricht. Die letzte Tariferhöhung im Januar 2022 betrug bei der DP AG zwei Prozent. ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post AG eine Entgelterhöhung von 15 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sollen für jedes Ausbildungsjahr um 200 Euro pro Monat angehoben werden.“

Zustellstützpunkt Bernau

Im Zustellstützpunkt Bernau (Schmetzdorf/Gewerbegebiet Schönow) arbeiten etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sich tagtäglich um 58 Zustelltouren in und um Bernau kümmern. Viele von ihnen sind bei Wind und Wetter unterwegs, um uns die Post oder Pakete zu liefern.

Nach jetzigen Planungen soll auch am morgigen Samstag gestreikt werden. Für uns als Kunden bedeutet dies, dass unter Umständen keine Post oder Pakete geliefert werden. Die nächsten Tarifverhandlungen sind erst wieder Anfang Februar geplant.

Quellen: ver.di / Bernau LIVE – eigene

 

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