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Sach- und Geldspenden an die Tafel in Bernau überreicht

Hilfe dringend nötig!

Bernau / Barnim: Alljährlich lädt die Bernauer Stadtfraktion „DIE LINKE“ zum alternativen Neujahrsempfang in ihr Bürgerbüro ein.

Ein wichtiger Bestandteil des jährlichen Empfangs ist das Sammeln von Spenden für die Bernauer Tafel. Hierfür wurde bereits im Vorfeld fleißig zum Mitmachen aufgerufen.

Auch wenn in diesem Jahr die Veranstaltung ausfallen musste, so wollte man an der Tradition festhalten und übergab am heutigen Mittag in kleiner Runde, Geld- und zahlreiche Sachspenden an die Tafel in Bernau, die Bernauerinnen und Bernauer im Stadtbüro abgegeben haben.

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Norbert Weich, Vorsitzender der Bernauer Tafel, bedankte sich für die Aktion und freute sich zum Beispiel über Lebensmittel oder Geld. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass es im letzten Jahr leider kaum Unterstützung seitens der Politik gab.

Gerade in der Corona-Zeit ist der Verein auf jede Hilfe angewiesen, denn viele Dinge, die sonst zumindest etwas Geld generieren, konnten und können teilweise nicht- oder nur mit Einschränkungen durchgeführt werden. So fielen zum Beispiel Einnahmen aus dem Tafel-Café weg oder das soziale Möbellager musste teilweise geschlossen bleiben.

Etwa 1000 Familien betreut die Bernauer Tafel in und um unsere Hussitenstadt Bernau.

Neben einem sozialen Möbellager, der gebrauchte aber gut erhaltene Einrichtungsgegenstände anbietet und einer kleinen Ladenfläche auf dem Vereinsgelände, fahren zusätzlich 3 Fahrer in der Region umher. Sie versorgen mit der “Mobilen Tafel” die Menschen, die es aus alters- oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr von allein zur Tafel in Bernau schaffen.

Ein Großteil der Menschen, die auf die Hilfe der Tafel angewiesen sind, sind neben Familien, vor allem RentnerInnen die jeden Cent ihres monatlichen Budgets umdrehen müssen. Gerade während der Coronakrise kamen immer mehr junge Familien dazu, die sich die Versorgung der Kinder, durch das weggefallende Schulessen, nicht mehr leisten konnten. Zudem dient der Bernauer Standort als Logistikzentrum für weitere Einrichtungen der Bernauer Tafel in ganz Barnim und darüber hinaus.

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Neuer Standort 

Auch die Thematik rund um den neuen Standort ist noch nicht endgültig geklärt. Wie wir informierten, muss die Tafel in Bernau ihren Sitz an der Rüdnitzer Chaussee aufgeben. Hier lief nach 20 Jahren der Mietvertrag aus.

Zwar bietet die Stadt Bernau aktuell ihre Hilfe an und ist bereit, ein entsprechendes Ersatz-Gelände bereitzustellen und eine Halle zu errichten, allerdings gibt es hier seitens der Tafel noch Redebedarf. So geht es im Detail um die Größe der benötigten Fläche – hier sieht die Tafel zu wenig Platz.

Wer die Tafel unterstützen möchte, findet hier alle nötigen Informationen.

 

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