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Spatenstich für das Hospiz Wandlitz mit Fritzi Haberlandt als Botschafterin

Fertigstellung Mitte 2025

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Wandlitz: Zum Spatenstich für ein neues Hospiz hat die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal am gestrigen Donnerstag, 20.07.2023, nach Wandlitz eingeladen.

Knapp fünf Millionen Euro investiert die Stiftung in den Neubau, der in der Kirchstraße entsteht und ab Mitte 2025 natur- und wassernah sechzehn geräumige Einzel­zimmer bieten wird. Als Botschafterin für das neue Hospiz steht Schauspielerin Fritzi Haberlandt dem Projekt zur Seite.

Das ebenerdige einstöckige Gebäude verfügt über 16 Plätze, befindet sich im Grünen in unmittelbar Nähe des Wandlitzer Sees und grenzt an den Bürgerpark. Der fast quadratische Flachbau wird naturnah umgesetzt mit Holzfassade, Kräutergarten, Baumpflanzungen im Innenhof und lichtdurchflutete Zimmer durch zusätzliche Oberlichter. Helle Farb- und Pastelltöne bestimmen die Atmosphäre. Sechzehn geräumige Einzel­zimmer sind im Rechteck angeordnet. Sie verfügen über ein barrierefreies Bad. Die zu jedem Zimmer gehörende überdachte barrierefreie Terrasse erlaubt es auch, mit dem Pflegebett die wunderschöne Umgebung teilweise mit Durchblick zum See zu erleben. Die Einzelzimmer sind zusätzlich mit Schlafsesseln ausgestattet, so dass die Angehörigen auch bei Bedarf übernachten können.

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von Ahlen GmbH - Bild kann nicht geladen werden.  

Ein Hospiz unterscheidet sich von einer Unterbringung im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung. Es ist so ausgestattet, dass individuellen Wünschen weitestgehend entgegenkommen werden kann. Das gehört neben der palliativen, medizinischen Versorgung und Pflege zum Selbstverständnis. Es gibt eine Küche, in der Lieblingsgerichte gekocht oder Kuchen wie Zuhause gebacken werden kann. Das geliebte Haustier kann mitgebracht werden, wenn eine ehrenamtlich tätige Person die Versorgung übernimmt. Geleitet wird die Arbeit vom Grundsatz der Hospizarbeit: „Den Tagen mehr Leben geben.“

Bernau / Wandlitz: Zum Spatenstich für ein neues Hospiz hat die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal am gestrigen Donnerstag nach Wandlitz eingeladen.

Die schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörige werden durch ein Team aus Pflegefachkräften, ehrenamtlich Mitarbeitenden, Palliativmedizinern, Mitarbeitenden der sozialen Arbeit und der Hauswirtschaft sowie Seelsorge begleitet.

Die Kosten belaufen sich auf knapp fünf Millionen Euro. Ein Großteil davon soll über Spenden des Freundeskreises der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sowie des Lobetaler Freundeskreises finanziert werden.

Hospiz mit Unterstützung von Fritzi Haberlandt

„Ich freue mich so sehr, dass in Wandlitz dieses Hospiz entsteht“, sagte Fritzi Haberlandt. „Gerne habe ich mich bereit erklärt, Botschafterin zu werden und das Vorhaben zu unterstützen“, verrät sie im Rahmen des ersten Spatenstichs. Der Grund: Sie selbst engagiert sich schon seit fünf Jahren ehrenamtlich als Sterbebegleiterin im Berliner Lazarus-Hospiz. „Dieses Ehrenamt macht glücklich.“ Hinzu kommt: Sie selbst wohnt in der benachbarten Schorfheide.

Für sie sind „Hospize Orte voller Licht und Leben. Hier wird getanzt, gesungen, viel gelacht. Und auch schon mal ein Eierlikör getrunken. Wie oft habe ich gedacht: Wie lustig ist das denn?“

„Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit.“ Lobetaler Pastorin Elisabeth Kruse zitierte Dom Helder Camara und sagt: „Heute beginnt dieser Traum Wirklichkeit zu werden.“

„Hinschauen, wo andere eher wegschauen. Aushalten, was andere nicht aushalten. Hinhören, wo andere weghören“, ist ihr wichtig und ein zentrales Anliegen. Sterben gehöre in die Gesellschaft und dürfe nicht tabuisiert werden.

 

Titelbild: vl.: Martin Wulff, Geschäftsführer Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Katja Möhlhenrich-Krüger, Bereichleiterin Altenhilfe, Fritzi Haberlandt, Schauspielerin, Oliver Borchert, Bürgermeister Wandlitz

Mit Informationen der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

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