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Danke für 2.822 Einsätze der DRF Luftrettung 2022 in Brandenburg

Bilanz der DRF Luftrettung 2022

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 3 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Brandenburg: Beinahe täglich sehen wir irgendwo einen Hubschrauber der DRF Luftrettung in unserer Region herumfliegen.

Neben Unfällen oder als Notarztzubringer, gehörten auch im Jahr 2022 Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu den häufigsten Alarmierungsgründen der Luftretter*innen. Allein die zwei in Brandenburg stationierten Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung wurden im vergangenen Jahr zu 2.822 Einsätzen gerufen.

Die DRF Luftrettung verzeichnet für das vergangene Jahr einen Einsatzzuwachs: 39.308-mal wurden die Hubschrauber und Flugzeuge der gemeinnützigen Luftrettungsorganisation von Januar bis Dezember 2022 alarmiert. Im Vergleich zu 2021 (38.076 Einsätze) stellt dies eine Steigerung von 3 Prozent dar, so die DRF-Luftrettung in der Jahresbilanz.

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Hauptalarmierungsgründe waren internistische Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie Unfälle im Verkehr, bei der Arbeit und bei Freizeitaktivitäten. Die Luftretter brachten zudem zentrale Projekte, wie zum Beispiel ihre eigene Pilotenausbildung, entscheidend voran.

Der in Angermünde stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung leistete im Jahr 2022 insgesamt 1.529 Einsätze, davon 1.512 in der Notfallrettung und 17 zum Transport kritisch kranker oder verletzter Patienten zwischen Kliniken. Die zwei in Brandenburg stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung wurden von Januar bis Dezember zusammen 2.822-mal alarmiert. Insgesamt wurden die Hubschrauber der DRF Luftrettung deutschlandweit zu 30.787 Notfalleinsätzen sowie 8.219 Intensivtransporten alarmiert.

Hintergrundinformationen zur Förderung

Was viele nicht wissen: Die DRF Luftrettung ist ein gemeinnütziger Verein, bzw. eine gemeinnützige AG und Krankenkassen erstatten nur die Kosten, die dem gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsumfang entsprechen. Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation jedoch auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Denn Fortbildungen, Investitionen in Luftfahrzeuge und modernste Medizintechnik, decken die Krankenkassen leider nicht mit ab.

Dabei ist die Luftrettung, gerade auch in ländlichen Regionen, unverzichtbar geworden. Durch unsere tägliche Arbeit und dem Beiwohnen zahlreicher Einsätze der Luftrettung, können wir nur an jeden appellieren, sich bei der DRF Luftrettung über Spenden- oder Fördermöglichkeiten zu informieren.

Zur Sicherstellung ihrer hohen Qualität ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Weitere Informationen findet ihr hier.

Symptome für einen Herzinfarkt?

  • Starkes Druck- bzw. Engegefühl oder Schmerzen im Brustkorb, die ausstrahlen können (z. B. in Armen, Oberbauch, Schulterblättern, Rücken, Hals oder Kiefer)
  • Enge oder stark brennendes Gefühl in der Herzgegend
  • „Unspezifische Anzeichen“ (häufiger bei Frauen) z. B. Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen in ungewöhnlichem Ausmaß
  • Angstschweiß mit kalter, fahler Haut

Erste Hilfe bei Herzinfarkt

  • Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 alarmieren!
  • Erste Hilfe leisten: Bei Bewusstlosigkeit sofort mit der Herzdruckmassage beginnen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ununterbrochen fortfahren.
  • Wenn möglich nach einem Defibrillator Ausschau halten und anwenden! Damit kann ein Herzkammerflimmern unterbrochen werden. In vielen öffentlichen Gebäuden stehen diese bereits zur Verfügung. Der Ausbau eines flächendeckenden Netzes sollte (nach Ansicht der DRF Luftrettung) jedoch weiter vorangetrieben werden.

Aktuelle Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung

Verwendete Quellen: DRF Luftrettung

 

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