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Danke für 2.087 Einsätze der DRF Luftrettung 2025 in Brandenburg

36.407 Einsätze bundesweit

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Bernau / Brandenburg: Die DRF Luftrettung blickt auf ein intensives Jahr 2025 zurück. In Brandenburg absolvierten die Besatzungen insgesamt 2.087 Einsätze.

Ein Schwerpunkt der Region bleibt die Station in Angermünde: Mit 1.170 Alarmierungen leistete der dortige Hubschrauber einen entscheidenden Beitrag zur medizinischen Sicherheit und Versorgung in der Uckermark und dem Barnim.

Neben der klassischen Unfallrettung sind es zunehmend internistische Notfälle, die einen schnellen Notarzteinsatz aus der Luft erfordern. Bundesweit unterstreicht die DRF Luftrettung mit insgesamt 36.407 Notfalleinsätzen ihre Bedeutung für das deutsche Rettungswesen.

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Vor dem Hintergrund der Diskussionen über Krankenhaus- und Notfallreform nimmt die Luftrettung einen wichtigen Stellenwert im Gesamtsystem Notfallrettung ein. Die Luftretter leisten vor allem dann wichtige Arbeit, wenn es um die Versorgung schwerstverletzter und -erkrankter Patienten geht: das zeigen die Zahlen aus der Jahresbilanz der DRF Luftrettung 2025.

Häufigste Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen der Hubschrauber waren wie in den Vorjahren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall: medizinische Notfälle, bei denen die schnelle Hilfe aus der Luft überlebenswichtig ist. Auch zu Unfällen und Stürzen wurden die rot-weißen Luftretter besonders oft alarmiert. 226-mal kam die Rettungswinde zum Einsatz, um Patienten auch in schwer zugänglichem Gelände schnell notärztlich zu versorgen und auszufliegen: im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 41 Prozent.

Das Team der am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden beheimateten DRF Assistance führte mit seinen drei Ambulanzflugzeugen 479 weltweite Patientenrückholungen mit medizinischer Begleitung durch. Auch hier zeigte sich ein deutlicher Zuwachs von 24 Prozent im Vergleich zu 2024. Die Besatzungen flogen dabei insgesamt 45 Länder an und legten eine Strecke von rund 1,6 Millionen Kilometern zurück – das entspricht 40 Erdumrundungen, so die DRF Luftrettung.

An 13 Stationen der DRF Luftrettung waren die Besatzungen in 2025 rund um die Uhr einsatzbereit, an zwei weiteren Stationen mit erweiterten Randzeiten. Insgesamt ein Viertel ihrer Einsätze leisteten die Besatzungen dieser Stationen bei Dunkelheit. Dieser hohe Anteil zeigt deutlich: Der Bedarf nach schneller notärztlicher Hilfe aus der Luft ist auch außerhalb der Tageslichtzeiten gegeben, insbesondere im Herbst und Winter, wenn die Menschen auch nach Sonnenuntergang noch vielfach aktiv sind. Die Luftrettung bei Dunkelheit sollte deshalb umfassender zur Verfügung stehen. „Das ist eine der zentralen Forderungen, die wir mit Nachdruck an die Politik richten“, unterstreicht Dr. Krystian Pracz, CEO der DRF Luftrettung.

Beste Patientenversorgung erfordert beste Ausrüstung. Ein großes Projekt in diesem Bereich konnte die DRF Luftrettung zum Jahresende abschließen: Dank einer beständigen Erneuerung der Hubschrauberflotte ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation kontinuierlich mit hochmodernen Hubschraubern der neuesten Generation im Einsatz. Mit Hubschraubern des Typs H145 und H135 betreibt die gemeinnützige Organisation nach eigenen Angaben die modernste Flotte aller Luftrettungsorganisationen in Europa.

Über die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 33 Stationen an 31 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnützigen Organisation zu ihren Einsätzen. Hierzu gehören Einsätze in der Notfallrettung, Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und Rückholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An 14 Hubschrauberstationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an zwei weiteren ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten einsatzbereit. An vier Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite.

Zur Sicherstellung ihrer hohen Qualität ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Weitere Informationen findet ihr hier.

Symptome für einen Herzinfarkt?

  • Starkes Druck- bzw. Engegefühl oder Schmerzen im Brustkorb, die ausstrahlen können (z. B. in Armen, Oberbauch, Schulterblättern, Rücken, Hals oder Kiefer)
  • Enge oder stark brennendes Gefühl in der Herzgegend
  • „Unspezifische Anzeichen“ (häufiger bei Frauen) z. B. Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen in ungewöhnlichem Ausmaß
  • Angstschweiß mit kalter, fahler Haut

Erste Hilfe bei Herzinfarkt

  • Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 alarmieren!
  • Erste Hilfe leisten: Bei Bewusstlosigkeit sofort mit der Herzdruckmassage beginnen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ununterbrochen fortfahren.
  • Wenn möglich nach einem Defibrillator Ausschau halten und anwenden! Damit kann ein Herzkammerflimmern unterbrochen werden. In vielen öffentlichen Gebäuden stehen diese bereits zur Verfügung. Der Ausbau eines flächendeckenden Netzes sollte (nach Ansicht der DRF Luftrettung) jedoch weiter vorangetrieben werden.

Aktuelle Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung

Verwendete Quellen: DRF Luftrettung

 

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