
Bernau / Barnim: Am gestrigen Montagnachmittag ereignete sich eine Serie von Unfällen auf der A11, die einen massiven Einsatz von Rettungskräften erforderlich machte.
Neben der Polizei und dem Rettungsdienst waren mehrere Feuerwehren sowie Rettungshubschrauber vor Ort, um die medizinische Versorgung und Bergung der Beteiligten sicherzustellen.
Container vom Lkw gerutscht
Am 16. März 2026 ereignete sich gegen 12:30 Uhr auf der BAB 11 ein schwerer Verkehrsvorfall zwischen den Anschlussstellen Bernau-Süd und Bernau-Nord. Ein mit zwei Containern beladener Lastkraftwagen befuhr die Autobahn in nördlicher Fahrtrichtung, als die Haltevorrichtung eines Containerdeckels versagte. Die daraufhin aufschwingende Klappe kollidierte nach Angaben der Polizei mit einer Brücke, wodurch der gesamte Deckel abriss und gegen einen Stützpfeiler prallte. Im weiteren Verlauf rutschte der betroffene Container von der Ladefläche und kam auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Der entstandene Sachschaden wird seitens der Polizei auf rund 75.000 Euro geschätzt. Nach einer technischen Begutachtung durch Sachverständige wurde festgestellt, dass die Stabilität der Brücke nicht beeinträchtigt ist und das Bauwerk weiterhin genutzt werden kann. Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb der Autobahnabschnitt für etwa zwei Stunden gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang sowie die Prüfung möglicher Ordnungswidrigkeiten werden von der Zentralen Bußgeldstelle in Gransee geführt.
BAB 11 – Serie von Verkehrsunfällen nach plötzlichem Eisregen
Am Nachmittag des 16. März 2026 kam es auf der BAB 11 zwischen den Anschlussstellen Bernau-Süd und Bernau-Nord innerhalb kurzer Zeit zu einer Reihe von Verkehrsunfällen. Die Unfallserie begann gegen 15:30 Uhr mit der Kollision eines Ford C-Max und eines VW Golf. Bei diesem Zusammenstoß erlitt die 44-jährige Fahrerin des VW schwere Verletzungen, während ihre 13-jährige Beifahrerin leicht verletzt wurde. Nur wenige hundert Meter entfernt ereignete sich kurz darauf ein weiterer Unfall unter Beteiligung eines BMW X6, eines Land Rover und eines VW Golf, bei dem nach polizeilichen Angaben keine Personen zu Schaden kamen.
Zusätzlich verzeichnete die Autobahnpolizei einen Alleinunfall, bei dem eine 43-jährige Frau die Kontrolle über ihren Smart verlor und gegen die Schutzplanke prallte. Sie zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Den Abschluss der Unfallserie bildete eine Kollision zwischen einem Mazda 6 und einem Nissan X-Trail. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wird plötzlich einsetzender Eisregen als Hauptursache für die Häufung der Unfälle vermutet.
Die Verletzten wurden zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Insgesamt entstand ein Sachschaden von knapp 200.000 Euro. Während ein Fahrzeug zum Eigentumsschutz sichergestellt werden musste, organisierten die übrigen Halter das Abschleppen von fünf weiteren Fahrzeugen in Eigenregie. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten nach Angaben der Polizei bis in die späten Abendstunden an, sodass der Verkehr gegen 23:50 Uhr wieder vollständig freigegeben werden konnte.
Unsere Quelle: Polizeidirektion Ost.
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