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Musikalische Hilfe für die Ukraine: Sechstes Benefizkonzert in Panketal

Kunstbrücke Panketal e.V.

Siebenklang Bernau - Bild kann nicht geladen werden.  

Bernau / Panketal: Mit einer Bilanz von rund 1.500 Euro an Spendeneinnahmen endete am vergangenen Samstag das sechste Benefizkonzert des Kunstbrücke Panketal e.V.

In der Mensa des örtlichen Gymnasiums setzte das Ensemble „Blühen der Erde“ gemeinsam mit dem collegium musicum Panketal ein deutliches Zeichen der Solidarität mit der Ukraine.

Wie der Verein informiert, standen zehn Studentinnen der Lwiwer Universität für Handel und Wirtschaft im Zentrum des Abends. Unter der Leitung des ukrainischen Ehrenkünstlers Volodymyr Kudovba präsentierte das Vokalensemble ein Programm, das von traditioneller Folklore bis zu modernen Arrangements reichte. Begleitet wurden die Sängerinnen teilweise von Musikern des collegium musicum Panketal unter der Leitung von Niels Templin. Die Darbietungen zeichneten sich durch hohe stimmliche Präzision und emotionale Tiefe aus, was das Publikum mit lang anhaltendem Applaus würdigte.

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Niels Templin, zugleich Vorsitzender des Vereins Kunstbrücke Panketal, nutzte den Rahmen, um über die Verwendung der Spendengelder zu berichten. Die Unterstützung fließt direkt in medizinische und soziale Projekte:

  • Medizinische Versorgung: Unterstützung eines Krankenhauses in Lwiw.
  • Flüchtlingshilfe: Versorgung von Binnenflüchtlingen am Bahnhof Lwiw durch die Organisation Ptaha.
  • Kontinuität: Seit April 2025 überweist der Verein monatlich 700 Euro an die Partner vor Ort, ermöglicht durch regelmäßige Dauerspenden.

Unter den Gästen befanden sich auch Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke sowie die Landtagsabgeordnete Martina Maxi Schmidt (SPD). Beide lobten das langjährige Engagement des Vereins und der freiwilligen Helfer als wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Der Abend schloss traditionell mit dem „Gebet für die Ukraine“. Die Solidaritätswelle setzte sich zudem über die Gemeindegrenzen hinaus fort: Bei einer Folgeveranstaltung im benachbarten Berlin-Pankow am Sonntag konnten weitere 1.000 Euro für den guten Zweck eingeworben werden.

Filmvorführung im Ratssaal: Ukrainischer Spielfilm „Nah am Herzen“

Am 27. Februar wird im Ratsaal des Panketaler Rathauses der ukrainische Spielfilm „Nah am Herzen“ (2016)gezeigt. Die Vorführung erfolgt in ukrainischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Der Film spielt im Jahr 2014, zu Beginn des Krieges in der Ostukraine. Im Mittelpunkt der Handlung steht der ehemalige Armeeangehörige Serhiy Vitryuk, der sich aufgrund schwieriger persönlicher Lebensumstände entschließt, freiwillig in die ukrainische Armee zurückzukehren. Als seine Einheit während der Kampfhandlungen eingekesselt wird, kommt es zu einem unerwarteten Zusammentreffen, das grundlegende Fragen aufwirft.

„Nah am Herzen“ wurde in Deutschland bislang nur einmal im Rahmen eines Filmfestivals in Erfurt gezeigt. Der Film vermittelt einen eindrucksvollen und ungeschönten Einblick in das Innenleben eines ehemaligen Berufssoldaten, der sich nach intensiven Kriegserfahrungen existenziellen Lebensfragen stellen muss.

Zu Gast ist der ukrainische Regisseur Valentyn Myslyviy, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der ukrainischen Filmschaffenden. Er wird den Regisseur des Films, Valeriy Shalyha, der an der Veranstaltung leider nicht teilnehmen kann, vertreten.

Wann: Freitag, 27. Februar 2026, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Wo: Rathaus Panketal, Ratssaal, Schönower Str. 105, 16341 Panketal
Eintritt: frei – um Spenden wird gebeten

 

Unsere Quelle: Kunstbrücke Panketal e.V. – Titelbild: Thorsten Wirth (CC BY-NC 4.0) (v.l.n.r. LA Martina Maxi Schmidt, Ensemble „Blühen der Erde“, Bürgermeister Max Wonke, Charlotte Templin, Niels Templin, Volodymyr Kudovba, Frederike Templin, Sabine Techritz)

 

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