
Bernau / Barnim: Im Tarifstreit des öffentlichen Nahverkehrs gibt es eine kurzfristige Kursänderung: Die Gewerkschaft ver.di hat den ursprünglich für zwei Tage angesetzten Warnstreik bei der Barnimer Busgesellschaft (BBG) verkürzt.
Anstatt des geplanten Ausstands am Freitag und Samstag sind die Beschäftigten nun dazu aufgerufen, die Arbeit ausschließlich am morgigen Freitag, dem 27. Februar, niederzulegen.
Trotz der zeitlichen Eingrenzung müssen sich nach Angaben der BBG Fahrgäste am FREITAG im gesamten Bediengebiet auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Da die BBG vorab nicht genau beziffern kann, wie viele Fahrerinnen und Fahrer an den Standorten Eberswalde, Bernau und Bad Freienwalde dem Streikaufruf folgen werden, ist mit Ausfällen auf allen Linien zu rechnen.
Präsenzpflicht an Brandenburger Schulen ausgesetzt
Die Gewerkschaft Ver.di hat für Freitag, den 27. Februar 2026, landesweite Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angekündigt. Betroffen sind unter anderem auch die BBG in Bernau und dem Barnim. Infolge der Arbeitsniederlegungen ist mit massiven Beeinträchtigungen im Linien- und Schülerverkehr zu rechnen.
Da die Schülerbeförderung in weiten Teilen Brandenburgs vor erheblichen Herausforderungen steht, hat das Bildungsministerium offizielle Handlungsempfehlungen für betroffene Familien herausgegeben. Sollte der Schulweg aufgrund des Streiks erschwert oder unmöglich sein, greifen analog die Bestimmungen der Verwaltungsvorschriften über den Schulbetrieb (VV Schulbetrieb). Alle Informationen.
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