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WhatsApp nun ab 16 – Habt Ihr auch schon das Update bekommen?

Erste Updates rollen aus

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Bernau (Barnim): Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stellt nicht nur etliche Homepage-Betreiber vor eine große Herausforderung, sondern auch App-Anbieter.

So etwa den zu Facebook gehörenden Messengerdienst WhatsApp, welcher mit 1,5 Milliarden weltweiten Nutzern, auch in Deutschland, sehr populär ist. Mit dem Dienst können Textnachrichten, Bild-, Video- und Ton-Dateien sowie Standortinformationen, Dokumente und Kontaktdaten zwischen zwei Personen oder in Gruppen ausgetauscht werden.

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An sich eine ganz tolle Sache, wenn da nicht die Bedenken des Datenschutzes wären. Wer weiss schon wohin all unsere Daten gehen, wer was speichert oder gar mitliest.

Abhilfe soll hier u.a. die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schaffen. Mit dem ab 25. Mai in Kraft tretenden Gesetz sollen Verbraucher, Nutzer und Kunden mehr Sicherheit in Punkto Datenschutz erhalten und vor allem selbst entscheiden können, wo was hin übertragen wird.

WhatsApp rollt dieser Tage ein Update für alle Nutzer aus. In den neuen Datenschutzbestimmungen muss nun ein Häckchen bei der Altersangabe gesetzt werden. Dabei soll bestätigt werden, dass der Nutzer mindestens 16 Jahre alt ist. Vorher gab WhatsApp ein Mindestalter von 13 Jahren vor.

Mit der neuen Altersabfrage will sich der Messengerdienst nun ein wenig absichern und so ggf. die Zustimmung der Eltern zur Datenverarbeitung abverlangen. Inwieweit dies allerdings umsetzbar ist, ist fraglich, denn eine Kontrolle gibt es zur Zeit nicht und die wenigsten werden es wohl deinstallieren.

Es sei jedoch allen Eltern empfohlen, mit ihren Kindern über die Nutzung von WhatsApp, dessen Funktionen und Datenschutz zu sprechen.

Anbei ein Screenshot von heute Nachmittag mit Update-Zustimmung.

Datenschutzrichtlinien für WhatsApp.

Screenshot 20180426 162020

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