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Bernau: Eine Woche Baustelle an der Bernauer Allee in Schönow

Was bisher geschah

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Verkehr: Stau und erhebliche Verkehrsbehinderungen. Mehr dazu im Morgenbeitrag
Auf ins neue Rathaus: Wichtige Hinweise zu den Öffnungszeiten und Umzug der Verwaltung. Beitrag
Covid-19: Alle Infos zur aktuellen Corona-Verordnung im Land Brandenburg. Beitrag
Wetter am Montag: Schönes Spätsommerwetter – meist sonnig bei bis zu 24 Grad

Bernau (Barnim): Seit genau einer Woche ist ein Teil der Bernauer Allee, L30, in Schönow für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Bis Ende 2019 soll hier vom Kreisverkehr bis zur Einmündung der Fritz-Reuter-Straße die Straße ausgebaut werden. (Märkte dennoch erreichbar!)

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Die nötige Sperrung sorgte bei vielen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für ziemlichen Unmut. Umleitungen mussten in Kauf genommen werden, in Umgehungsstraßen wird zu schnell gefahren und Staub belästigte die Anwohner, so zum Beispiel in der Waldstraße.

Zu allen Ärgernissen kam noch hinzu, dass man in der ersten Woche der Vollsperrung nicht wirklich viel an Arbeiten oder Arbeitern zu Gesicht bekam. Oft war die Baustelle leer und und nur vereinzelt sah man emsige Bautätigkeiten. Klar, dass sich viele fragten, warum denn die Bernauer Allee überhaupt schon gesperrt sei. Hierzu erreichten uns zahlreiche Anfragen und Nachrichten unserer Leser*innen.

Dem haben wir uns angenommen und die Baustelle nochmals besucht um der Sache auf den Grund zu gehen. Eins vorweg; jetzt gehen die Bauarbeiten “richtig” los. 

Zuvor mussten, neben diversen Vorbereitungen, zahlreiche Bodenuntersuchungen durchgeführt werden. Diese waren, wenn auch nicht gleich für jeden sichtbar, dringend nötig, da im Bereich der Baustelle zahlreiche Leitungen und Kabel liegen, die leider in keinen Plänen verzeichnet sind. Um hier mögliche Beschädigungen und Ausfälle in der Versorgung zu vermeiden, mussten Testgrabungen durchgeführt werden. Mit der Hilfe von z.B. den Stadtwerken oder der Telekom ging man den Leitungen auf den Grund und versuchte so z.B. deren Herkunft, Lage und Funktionalität zu ermitteln.

Bernau: Eine Woche Baustelle an der Bernauer Allee in Schönow
Alte Kabel im Erdreich – teils ohne Plan

Wie uns Knut Albrecht von der Straßenmeisterei mitteilte, wurden diese Arbeiten in der vergangenen Woche ausgeführt und sind nun weitestgehend abgeschlossen. Heute begann man damit, die alte und beschädigte Aspahltdecke Mittig aufzusägen. Diese wird dann in den kommenden Tagen aufgebrochen und entfernt. Im Anschluss geht es dann u.a. an die Regen- und Schmutzwasserkanäle.

Baustellenoptimierung?

Für viele Anwohner, Pendler oder andere Verkehrsteilnehmer sind die Bauarbeiten mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden. So etwa längere Umwege, volle Seitenstraßen oder, gerade bei  trockenem Wetter, Staub auf den unbefestigten Straßen Drumherum. Ausgiebig wurde hierüber auch in der vergangenen Woche bei der “Bernau im Dialog” Info-Veranstaltung in Schönow diskutiert.

So etwa die Waldstraße. Sie mündet am Kreisverkehr in Schönow und nur wenige Stunden nach der erfolgten Sperrung beschwerten sich Anwohner über den nunmehr stattfindenden Durchgangsverkehr  und die damit verbundene enorme Staubbelastung.

Vergangene Woche sah sich Bernaus Bürgermeister André Stahl die Situation in der Waldstraße und Drumherum persönlich an. Auch wenn hier spontan durch die Feuerwehr Bernau mit viel Wasser geholfen werden konnte, so werden wohl auch anderenorts Probleme während der Bauarbeiten auftreten.

Bernau: Eine Woche Baustelle an der Bernauer Allee in Schönow
Staub, Enge und viel Verkehr in der Waldstraße

Um diese genau zu analysieren, will man sich in den kommenden Tagen die Situation rund um die Baustelle und Umleitungsstrecken genauer ansehen. Nach etwa 10 Tagen wird es hierzu am kommenden Freitag eine gemeinsame Auswertungen mit Anwohnern, dem Ordnungsamt, der Straßenbehörde und der BBG geben.

Gemeinsam will man dann schauen, wie man die baubedingte Situation für alle ein wenig leichter und erträglicher machen kann.

Wie uns André Stahl in einem Gespräch letzte Woche mitteilte, werde man seitens der Stadt alles Mögliche tun um das beste aus der Situation zu machen. Jedoch sei es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh um alle Schwachstellen zu lokalisieren und ggf. geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Erst die kommenden Tage werden aufzeigen wo Handlungsbedarf nötig sei.

Anbei die offizielle Mitteilung der Stadt Bernau zu den geplanten Bauarbeiten.

“Die Bernauer Allee in Schönow wird ab Montag, 17. September für mehrere Monate voll gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt vom Kreisverkehr bis zur Einmündung der Fritz-Reuter-Straße. Die Einmündung selbst und die Zufahrt zu den Verbrauchermärkten wird jedoch vorerst weiter genutzt werden können.

Mit den Bauarbeiten an der Bernauer Alle geht der Ausbau der Ortsdurchfahrt Schönow in die letzte Runde. Dieser hat es jedoch noch einmal in sich: Bis Ende 2019 wird die Vollsperrung der L 30 vom Kreisel bis zum Ortseingang von Schönow andauern.

In dieser Zeit werden die Landesstraße voll ausgebaut, ein parallel verlaufender Geh- und Radweg angelegt, die Beleuchtungsanlage verbessert, ein neuer Regenwasserkanal mit größerer Kapazität sowie teilweise ein neuer Schmutzwasserkanal verlegt. Die Zufahrt zu den Verbrauchermärkten erhält eine Ampelanlage, neue Bushaltestellen werden in dem 650 Meter langen Teilstück errichtet und am Ortseingang eine Mittelinsel gebaut, die das Überqueren der Landesstraße erleichtern soll.

Die Buslinien 868, 891, 899 und 901, die auf dieser Strecke verkehren, werden ab 17. September über die Elbe-, die Main-, die Mittel- und die Goethestraße geführt – Ersatzhaltestellen werden derzeit eingerichtet. Für Autofahrer wird eine weiträumige Umfahrung eingerichtet.

Anwohner und Gewerbetreibende, Rettungsdienste und Müllabfuhr können die Grundstücke entlang des gesperrten Abschnitts prinzipiell erreichen. Dennoch kann es hier vereinzelt zu Erschwernissen kommen. Über weitere Details und Veränderungen im Bauablauf können Informationen auch unter Tel. (0 33 38) 36 53 54 eingeholt werden.

Die Baumaßnahme ist Teil des P-100-Projektes des Landes Brandenburg. Der Landesbetrieb Straßenwesen und die Stadt Bernau bitten um Verständnis für die notwendigen Unannehmlichkeiten, die der Ausbau der L 30 mit sich bringt und hoffen im Sinne aller Betroffenen auf einen reibungslosen Verlauf und zügigen Abschluss der Baumaßnahmen.” – Stadt Bernau / Pressestelle

Info der Barnimer Busgesellschaft

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