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Panketal-Bernau: LINKE wollen ein Entlastungskonzept für Pendler

Linke Fraktionen in Bernau und Panketal

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Bernau – Panketal: Für eine gemeinsame Koordinierungsstelle sprachen sich in der vergangenen Woche Vertreter beider Kommunen in einer Sitzung aus.

Ziel dieser ist u.a. das finden von Lösungen, bzw. ein Entlastungskonzept für Berufs-Pendler, die in den kommenden Jahren von den geplanten Bauarbeiten und den damit verbundenen Behinderungen im Bahnverkehr betroffen sind.

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In einer entsprechenden Mitteilung heisst es hierzu:

Bernau und Panketal – zusammen wohnen in den Nachbarkommunen über 60.000 Barnimer. In dieser Woche trafen sich die Fraktionen der LINKEN aus beiden Orten zu einer gemeinsamen Sitzung. Neben anderen aktuellen Vorhaben und Problemen stand insbesondere die Verkehrssituation und Anbindung an Berlin im Mittelpunkt der Debatte.

Das Entlastungskonzept für die Berufspendler während der Bauarbeiten an der Bahntrasse zwischen Berlin und Bernau komme nicht voran, wurde kritisiert. „Pendler erleben immer wieder unzumutbare Zustände im Schienenersatzverkehr. Kommen in den nächsten Jahren die Sperrungen der S-Bahn-Brücken in Bernau und Panketal dazu, droht auch ein Verkehrschaos innerhalb unserer Orte.“ so Thomas Stein, Kandidat der LINKEN für die Bürgermeisterwahl in Panketal. Er sprach sich für eine Koordinierungsstelle aus, in der Vertreter der Bahn AG, die Kreisverwaltung, die Barnimer Busgesellschaft, die Straßenbauämter und die betroffenen Gemeinden gemeinsam nach brauchbaren Lösungen suchen. Wolfgang Kirsch, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses in Bernau, griff die Idee auf und will einen ersten gemeinsamen Treff organisieren.

Es könne nicht sein, so die Fraktionsvorsitzende von Panketal, Christel Zillmann, dass tausende Pendlerinnen und Pendler im Regen stehen gelassen werden. „Wir müssen brauchbare Konzepte fordern und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger politischen Druck ausüben“, so die Panketalerin. Auch der Radweg von Schwanebeck nach Bernau müsse endlich fertiggestellt werden, forderte sie und rief die Bernauer zu mehr Engagement für den Lückenschluss auf. Das sagte die Bernauer Fraktionsvorsitzende, Dr. Dagmar Enkelmann, zu.

Beide Fraktionen sprachen sich für eine noch bessere Taktung und Linienführung innerhalb und zwischen den wachsenden Siedlungsgebieten von Bernau und Panketal ein. „Die besten Lösungen entstünden immer dann“, so Dagmar Enkelmann, „wenn die Bewohnerinnen und Bewohner beteiligt werden“, fügte sie hinzu.

Der Panketaler Bürgermeisterkandidat der LINKEN, Thomas Stein, will darüber hinaus gemeinsam mit dem Bernauer linken Bürgermeister André Stahl weitere Kanäle für den Erfahrungsaustausch zu Themen wie Straßenausbaubeiträge, Wasser- und Abwasserversorgung und Ausbau der sozialen Infrastruktur finden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen dabei informiert und mitgenommen werden.

Eine gemeinsame Bürgerversammlung zur Information über das Entlastungskonzept für die Berufspendler während der Bauarbeiten an der Bahntrasse zwischen Berlin und Bernau wurde vereinbart, so Dr. Dagmar Enkelmann und Christel Zillmann in einer Mitteilung.

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