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LOK Bernau bleibt nach Spiel am Samstag weiter Tabellenführer

Spielbericht Lok Bernau - Rasta Vechta II

Bernau / Barnim: Am Samstag hielt der Winter Einzug in Bernau, aber was bei der Bahn in Deutschland häufig zu Problemen führt, konnte unsere Lok nicht stoppen, ganz im Gegenteil.

Mit einer – vor allem im 2. und 3. Viertel – beeindruckenden Machtdemonstration konnte man die Gäste aus dem Norden mit +28 Punkten schlagen. Man hatte zu keiner Zeit das Gefühl, als wäre ein und schon gar nicht dieser Sieg auch nur annähernd in Gefahr. Damit bleibt der SSV weiterhin das einzig ungeschlagene Team der Liga und natürlich Tabellenführer.

Dabei sahen die 730 Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle einen sehr fahrigen und etwas holprigen Start beider Teams. Defensiv war der SSV zwar vom Tip Off an voll konzentriert und dominant, aber im Angriff lief der Ball noch nicht wie gewohnt. Erst nach 4 Minuten fing unser Team an, sich langsam in einen Rhythmus und damit zur Führung zu spielen. Dabei begann vor allem das Inside Spiel um unsere „großen“ Jungs Wirkung zu zeigen. Entweder konnten Rikus, Akim oder Isiah selber punkten oder es kam der Pass auf die freien Mitspieler. Damit ging das 1. Viertel mit 19:10 zu uns.

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Und ab Viertel 2 brach die volle Power des Bernauer Spiels über die Gäste aus Vechta herein. Konnte das Team von Hendrik Gruhn in der 1. Minute noch punkten, so gelang es ihnen in den kommenden 5 Minuten nur noch einmal. Bernau spielte intensive und hochkonzentrierte Verteidigung, ließ dem Gegner an den Brettern keine Chance und zwang die Vechtaer immer wieder zu schwierigen Würfen oder schlechten Entscheidungen. Am anderen Ende des Spielfelds zeigte die LOK dafür eine perfekte Ballbewegung und eine sehr starke Präsenz unter dem Korb. 13 offensive Rebounds am Ende des Spiels sprechen eine deutliche Sprache.

Dadurch konnte man auch das 2. Viertel deutlich mit 28:18 für sich entschieden und erspielte sich eine Halbzeitführung von 47:28.

Für ein weiteres Highlight sorgte unser Team der U9 von Trainer Matze Grieben und Assistenztrainer René Schilling. Die Kids lieferten sich in 5 Minuten ein Spiel, was an Intensität und Energie in keiner Weise dem Spiel der Großen nachstand.

Und die „Großen Bernauer“ machten genau da weiter, wo sie in Hälfte 1 aufgehört hatten. Druckvolle Defense und schnelles Umschalten hielten den Gegner weiter fest im Griff und erlaubten kein Herankommen. Und die Energie vom Feld übertrug sich ohne Reibungsverlust direkt auf die Ränge. Spektakuläre Dunkings, Fastbreaks mit Alley Oop abgeschlossen und tiefe Dreier, rissen die Fans ein ums andere Mal von den Sitzen. Mit einem Spielstand von 73:42 zum Ende des 3. Viertels war das Spiel entschieden.

Die LOK konnte endgültig allen Spielern ausreichend Spielzeit gewähren und das gesamte Team spielte das Spiel solide mit einem Punktestand von 89:61 zu Ende.

In einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten Abdulah Kameric mit 19 Punkten (Trefferquote gesamt von 58%) und Rikus Schulte (16 Punkte und 5 Rebounds) heraus.

Assistant Coach Dan Oppland:

Mit diesem Spiel haben wir einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und vor allem auch ein deutliches Zeichen gesetzt. Wir konnten unseren Focus das gesamte Spiel über aufrechterhalten. Es war uns vor allem wichtig, die Dinge, die wir im Training geübt haben, auf dem Feld umzusetzen. Das gilt für die kleinen Sachen in der Verteidigung, für das schnelle Umschalten in den Angriffen und unsere einstudierten Angriffsmodelle. Es war für uns auch extrem wichtig, allen Spielern viel Spielzeit geben zu können. Jetzt geht unser Blick nach vorne auf unser Spiel am kommenden Wochenende in Itzehoe. Dort gilt es unseren Schwung mitzunehmen und genauso konzentriert aufzutreten, wie wir das gestern getan haben.

Abi Kameric (19 Pkt., 3 Rebounds, EFF 19); Rikus Schulte (16 Pkt., 5 RB, EFF 19); Isiah Small (15 Pkt., 5 RB); Akim-Jamal Jonah (14 Pkt., 8 RB); Rafail Lanaras (9 Pkt., 2 AS, 3 RB); Max Rockmann (7 Pkt., 4 AS); Elias Rapieque (5 Pkt., 5 AS, 5 RB); Clint Hamann (2 Pkt.); Jannis Berger (2); Philipp Schwar, Patrick Lyons, Finn Seidel.

Redaktion Spielbericht: Jan d´Heureuse

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